Klassik

Tiroler Symphonie Orchester Innsbruck


Programm:

CLAUDE DEBUSSY (1862 - 1918) Fünf Préludes in der Orchestrierung von Hans Zender

BÉLA BARTÓK (1881 - 1945) Divertimento für Streichorchester

RAPHAEL MERLIN (*1982) Eléa - Konzert für Streichquartett und Orchester

ZOLTÁN KODÁLY (1882 - 1967) Háry János Suite

Seit das Quatuor Ebène 2004 beim ARD-Wettbewerb richtiggehend abgeräumt hat, zählen die vier jungen Musiker aus Paris zur Elite der Streichquartette. Die New York Times nannte sie ein Streichquartett, das „sich mühelos in eine Jazzband verwandeln kann”. Ausdruck, Virtuosität, technische Brillanz und die Lust zur Improvisation machen ihren unverwechselbaren Stil aus. Cellist Raphaël Merlin komponierte mit Eléa ein Konzert für Streichquartett und Orchester mit Groove, bei dem die Musiker ihre Qualitäten voll ausspielen.

Dirigent Christoph Altstaedt programmierte ein überaus farbiges Konzert, beginnend bei der Orchesterfassung von Claude Debussys Préludes, in denen sich dem Orchester vielfältige Möglichkeiten zu immer neuen, überraschenden Akzenten von poetisch bis grotesk bieten.

Im Divertimento für Streichorchester greift Béla Bartók spielerisch Themen der ungarischen Folklore auf und erlaubt sich ironische Anspielungen auf die Musik der Zigeuner-Kapellen, die lange fälschlich für echte ungarische Volksmusik gehalten wurde. Zoltán Kodály erfasste wie Béla Bartók mit seinen musikethnologischen Forschungen systematisch das ungarische Volkslied und griff seine Liebe zur Volksmusik ebenfalls in seinen Werken auf. Die Háry János Suite ist ein temperamentvolles Werk, das die Geschichten eines Aufschneiders erzählt. Ungewöhnliche Instrumente wie Zymbal, Glocken und Saxophon geben der Suite das Flair ungarischer Folklore und doch hört man reinste Kunstmusik.


Vergangene Termine