Klassik

Tiroler Festspiele Erl 2014


Auch wenn der Festspielsommer 2014 sicher ganz im Zeichen von Wagners Ring steht, ist das Programm der Tiroler Festspielen Erl zunächst einem der bedeutendsten österreichischen Komponisten gewidmet: Anton Bruckner. I

Der Festspielsommer 2014 bietet eine ganz besondere Neuheit: Erstmalig werden Passions - und Festspielhaus gleichermaßen bespielt – eine Tatsache, die vor allem der Kammermusik zu Gute kommt. Die ebenso facettenreiche wie unterhaltsame Reihe ab 14. Juli 2014 von Montag bis Donnerst ag [außer am 30. Juli 2014] findet in diesem Jahr im Festspielhaus statt und profitiert somit ausnahmslos von der auch für Kammermusik so einzigartigen Akustik. Als musikalischer Grenzgang zwischen Klassik, Jazz und Volksmusik bietet das Programm eine Viel zahl bekannter Gruppen und Künstler, die sich in ihren Programmen auf ganz persönliche Art und Weise ihren eigenen Vorlieben und Leidenschaften hingeben.

Mit dabei ist die Ausnahmepianistin Jasminka Stan čul in einem Klavierabend sowie der Erler Pianisten liebling Davide Cabassi mit seinen Freunden, die für musikalische Überraschungen sorgen, indem sie beispielsweise drei Mozart - Klavierkonzerte in Kammermusikbesetzung musizieren. Für unterhaltsame Abende bei Jazz und Blues sorgen Lucio Gallo und Emily Right er, die bereits im vergangenen Sommer im Gasthof „ Blaue Quelle “ die Jazzfans vor ausverkauftem Haus begeisterte. Den überaus spannenden Brückenschlag zwischen Klassik, Jazz und Volksmusik bieten dann bandartige Musikformationen wie ALMA, Eduardo Maffei und Band, Bluespension und Catch - Pop String - Strong.

Diese Kammermusikreihe hat es wahrlich in sich – und wird weitere Facetten der Akustik des Festspielhauses aufzeigen. Zuvor allerdings werden beide Häuser im „ Festspielbezirk “ in Erl am Freitag und Samsta g des Eröffnungswochenendes erstmals doppelt bespielt! Dann nämlich ist im Festspielhaus zunächst die szenische Produktion Gustav Kuhns zu sehen, die auch bei der feierlichen Eröffnung am 26. Dezember 2012 begeisterte: Béla Bartóks A kékszakállú herceg vár a ( Herzog Blaubarts Burg ), dirigiert von Tito Ceccherini. Im Anschluss bitten wir die Besucher in das Passionsspielhaus, wo dann Carl Orffs „ Carmina Burana “ unter der Leitung Gustav Kuhns erklingen wird.
Karten:
T +43 (0)53 73 / 81 000 20
karten(at)tiroler-festspiele.at
http://www.tiroler-festspiele.at


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