Kunstausstellung

Till Megerle - To be kind


In seiner Ausstellung To be kind präsentiert Till Megerle 13 neue Zeichnungen aus den letzten drei Jahren. Die Zeichnungen zeigen Szenen mit seltsam verschlungenen und deformierten Körpern sowie Porträts von Jugendlichen vor Landschaften am Stadtrand, in denen eine Atmosphäre vager Entfremdung und Schweigsamkeit dominiert. Die Bilder verweisen stets auf das Inkonstante, Fremdartige und Psychedelische des Alltäglichen. Vertrautes verzerrt sich in Unwirkliches und Verdrängtes oder überwunden Geglaubtes wird sichtbar. Über die Gewaltsamkeit, die ihnen dadurch innewohnt, schreibt Aziza Harmel in der Publikation zur Ausstellung:

„Dieses Hin und Her zwischen dem Alltäglichen und dem Ungeheuerlichen manifestiert sich in Tills Arbeit nie aus Gründen der Ausgewogenheit, sondern es ist ein Streben nach Intensität und eine Anerkennung der Immanenz von Gewalt. Gewalt ist hier wie eine Zwickmühle, die auf eine Verknüpfung zwischen den Möglichkeiten, im System der gegenwärtigen Regierungsform zu leben, und der Allgegenwart der Geschichte hinweist.“


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