Klassik

Till Fellner, Klavier


Robert Schumann: „Papillons“ op.2
Luciano Berio: Cinque Variazioni
Ludwig van Beethoven: Sonate Es-Dur, op.27 Nr.1 „Quasi una fantasia“
Robert Schumann: Fantasie C-Dur, op.17

Seit nunmehr 20 Jahren ist der österreichische Pianist Till Fellner, dessen internationale Karriere 1993 mit dem 1. Preis beim renommierten Concours Clara Haskil in Vevey (Schweiz) begann, ein gefragter Gast bei den wichtigen Orchestern und in den großen Musikzentren Europas, der USA und Japans, sowie bei zahlreichen bedeutenden Festivals. 2012 zog er sich für ein Jahr vom Konzertbetrieb zurück, um sich dem Studium neuen Repertoires zu widmen und seine Kenntnisse in den Bereichen Komposition, Literatur und Film zu vertiefen (unter anderem entstand in dieser Zeit ein Aufsatz über die Musik in den Filmen von Luis Buñuel). Till Fellner studierte in seiner Heimatstadt Wien, weitere Studien führten ihn zu Alfred Brendel – von dem er, wie er selbst sagt, entscheidende musikalische Anregungen erhielt. In den letzten Jahren widmete sich Till Fellner intensiv zwei Meilensteinen des
Klavierrepertoires: dem Wohltemperierten Klavier von J. S. Bach und den 32 Klaviersonaten L. v. Beethovens. Diesen Beethoven-Zyklus spielte er von 2008 bis 2010 in New York, Washington, Tokio, London, Paris und Wien.Zu den Dirigenten, mit denen er zusammengearbeitet hat, zählen Claudio Abbado, Vladimir Ashkenazy, Herbert Blomstedt, Christoph von Dohnányi, Bernard Haitink, Nikolaus Harnoncourt, Sir Charles Mackerras, Kurt
Masur, Kent Nagano, Jonathan Nott, Claudius Traunfellner und Hans Zender. Im Trio mit Lisa Batiashvilli und Adrian Brendel war er zuletzt bei den Salzburger Festspielen und bei der Schubertiade in Schwarzenberg zu hören.Einen wichtigen Repertoireschwerpunkt bilden für Fellner die Wiener Klassik und das Umfeld Liszts. Mit den Soloprogrammen der kommenden Jahre konzentriert er sich nun auf die vier Komponisten Bach, Haydn,
Mozart und Schumann. Aber auch zeitgenössische Musik zählt er zu seinem festen Repertoire, darunter Werke von Harrison Birtwistle ebenso wie das Klavierkonzert des österreichischen Komponisten Thomas Larcher.

Weitere Höhepunkte bilden Konzerte mit den Münchner Philharmonikern unter Kent Nagano, dem Pittsburgh Symphony Orchestra unter Manfred Honeck und dem NHK-Sinfonieorchester unter Sir Neville Marriner. Seine Konzerttätigkeit führt ihn u.a. nach Malaysia, Japan und in die USA. Ab Herbst 2013 wird er an der Zürcher Hochschule der Künste einen kleinen Kreis von Studenten unterrichten.


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