Klassik

Till Fellner, Klavier


Johann Sebastian Bach: Präludien & Fugen Nr.5-8 BWV 874-877 „Das Wohltemperierte Klavier“
Wolfgang Amadeus Mozart: Sonate Es-Dur KV 282
Rondo a-moll KV 511
Robert Schumann: „Kreisleriana“, op.16

Seit nunmehr 20 Jahren ist der österreichische Pianist Till Fellner, dessen internationale Karriere 1993 mit dem 1. Preis beim renommierten Concours Clara Haskil in Vevey (Schweiz) begann, ein gefragter Gast bei den wichtigen Orchestern und in den großen Musikzentren Europas, der USA und Japans, sowie bei zahlreichen bedeutenden Festivals.
2012 zog er sich für ein Jahr vom Konzertbetrieb zurück, um sich dem Studium neuen Repertoires zu widmen und seine Kenntnisse in den Bereichen Komposition, Literatur und Film zu vertiefen (unter anderem entstand in dieser Zeit ein Aufsatz über die Musik in den Filmen von Luis Bunuel). Till Fellner studierte in seiner Heimatstadt Wien, weitere
Studien führten ihn zu Alfred Brendel – von dem er, wie er selbst sagt, entscheidende musikalische Anregungen erhielt. In den letzten Jahren widmete sich Till Fellner intensiv zwei Meilensteinen des Klavierrepertoires: dem Wohltemperierten Klavier von J. S. Bach und den 32 Klaviersonaten L. v. Beethovens. Diesen Beethoven-Zyklus spielte er von 2008 bis 2010 in New York, Washington, Tokio, London, Paris und Wien. Zu den Dirigenten, mit denen er zusammengearbeitet hat, zählen Claudio Abbado, Vladimir Ashkenazy, Herbert Blomstedt, Christoph von Dohnanyi, Bernard
Haitink, Nikolaus Harnoncourt, Sir Charles Mackerras, Kurt Masur, Kent Nagano, Jonathan Nott, Claudius Traunfellner und Hans Zender. Im Trio mit Lisa Batiashvilli und Adrian Brendel war er zuletzt bei den Salzburger Festspielen und bei der Schubertiade in Schwarzenberg zu hören. Einen wichtigen Repertoireschwerpunkt bilden für Fellner die Wiener Klassik und das Umfeld Liszts. Mit den Soloprogrammen der kommenden Jahre konzentriert er sich nun auf die vier Komponisten Bach, Haydn, Mozart und Schumann. Aber auch zeitgenossische Musik zahlt er zu seinem festen
Repertoire, darunter Werke von Harrison Birtwistle ebenso wie das Klavierkonzert des österreichischen Komponisten Thomas Larcher. 2013/2014 wird Till Fellner als Artist in Residence mehrfach mit den Bamberger Symphonikern auftreten.
Weitere Höhepunkte bilden Konzerte mit den Münchner Philharmonikern unter Kent Nagano, dem Pittsburgh Symphony Orchestra unter Manfred Honeck und dem NHK Sinfonieorchester unter Sir Neville Marriner. Seine Konzerttätigkeit führt ihn u. a. nach Malaysia, Japan und in die USA. Ab Herbst 2013 wird er an der Zürcher Hochschule der Künste einen kleinen Kreis von Studenten unterrichten.


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