Jazz · Klassik

Tigran Hamasyan


Tigran Hamasyan verarbeitet in seinen Stücken häufig Einflüsse aus der armenischen Volksmusik - und seine Interpretationen von Jazz-Standards tragen oftmals fernöstlich-mystische Züge.

Tigran Hamasyan war erst 19 Jahre alt, als er die renommierte «Thelonious Monk Jazz Competition» gewann. Damit hatte der armenische Pianist, der bereits zuvor als Wunderkind bzw. als Ausnahmetalent gehandelt wurde, endgültig den Durchbruch geschafft (er trat bereits im Alter von 14 Jahren mit Daniel Humair auf).

Tigran Hamasyan sagt: «Durch den Jazz lernte ich, wie man improvisiert. Er ist in meinen Augen einfach die beste improvisierte Musik, die es gibt. Aber sein Vokabular muss nicht unbedingt ein westliches sein.» Tatsächlich verarbeitet Hamasyan in seinen Stücken häufig Einflüsse aus der armenischen Volksmusik - und seine Interpretationen von Jazz-Standards tragen oftmals fernöstlich-mystische Züge. Das abwechslungsreiche und doch stets zielgerichtete Spiel des versierten Virtuosen, der nicht nur mühelos zwischen den Stilen, sondern auch zwischen den Kontinenten pendelt, oszilliert zwischen draufgängerischen Turbulenzen und ruhiger Innigkeit.
http://www.tigranhamasyan.com/


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