Vortrag

Thinking Aloud/Allowed


Das Recht auf freie Meinungsäußerung ist weltweit in Bedrängnis geraten. Paradoxerweise sind Rede- und Pressefreiheit gerade in jenen jungen Demokratien in Zentral- und Osteuropa gefährdet, die sich dieses Recht erst vor kurzer Zeit erkämpft hatten.

Neben staatlichen Repressionen nimmt auch die Zensur „von unten“ zu. Ethnische wie religiöse Gruppierungen versuchen jene Meinungen zu unterdrücken, die nicht der eigenen entsprechen. Gleichzeitig verschiebt sich die Grenze der politisch korrekten Sprache, indem AutorInnen, KarikaturistInnen und JournalistInnen auf ihr Recht zu polemisieren pochen. Wie ist es um die Meinungsfreiheit in Europa bestellt? Wo liegen die Grenzen der freien Meinungsäußerung – falls es solche überhaupt geben sollte? Und was bedeutet das für unsere Fähigkeit zu Toleranz?

Es diskutieren Miklós Haraszti (Journalist, Menschenrechtsaktivist, Autor, UN-Sonderberichterstatter und Professor an der Columbia Law School, New York), Agnieszka Holland (polnisch-französische Filmregisseurin, Vorstandsvorsitzende der Europäischen Filmakademie) und Claire Fox (Gründerin und Leiterin des Institute of Ideas, London und BBC-Kommentatorin).

Kartenverkauf ausschließlich über die Wiener Festwochen unter www.festwochen.at


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