Oper · Theater

Thérèse


Die Kammeroper von Philipp Maintz ist ein Kompositionsauftrag der Osterfestspiele Salzburg und der Staatsoper Hamburg

Philipp Maintz
Kammeroper nach Émile Zola
Libretto: Otto Katzameier

Nicolas André Musikalische Leitung
Georges Delnon Inszenierung
Marie-Thérèse Jossen Bühnenbild und Kostüme
Bernd Gallasch Licht
Johannes Blum Dramaturgie

Otto Katzameier Laurent
Marisol Montalvo Thérèse
Tim Severloh Camille
Renate Behle Madame Raquin
Silke Lange Eine Akkordeonistin

Mitglieder des Philharmonischen Staatsorchesters Hamburg

Uraufführung
Kompositionsauftrag der Osterfestspiele Salzburg und der Staatsoper Hamburg, finanziert durch die Ernst von Siemens Musikstiftung
Koproduktion mit der Staatsoper Hamburg

Thérèse lebt in einer arrangierten Ehe mit ihrem Cousin Camille, unter der sie unsäglich leidet. Sie verliebt sich in Laurent, den besten Freund ihres Mannes. Jetzt erfährt sie eine Leidenschaft und ein Glück, von deren möglicher Existenz sie bisher nichts ahnte.
Der unbedingte Wunsch, gemeinsam zu leben, bricht sich Bahn, und die beiden beschließen, den Ehemann zu ermorden. Nun scheint der Weg frei, doch gerade diese Offenheit beschädigt unwiderrufbar die Verbindung.
Beide sind außerstande, die Logik des Absterbens ihrer Liebe aufzuhalten. Schuldzuweisungen an den anderen zeigen ihre Machtlosigkeit gegenüber dem sinnlosen Fatalismus der Entwicklung. Die einzige erreichbare Gemeinsamkeit ist der gemeinsame Selbstmord.


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