Theater

Theatro Caprile - 1914 – Die ersten Tage des Krieges, die letzten Tage der Menschheit


Die Collage von Teatro Caprile aus „Der Weltuntergang“, „Der Lechner Edi schaut ins Paradies“, „Vineta“, „Broadway Melodie 1492“, der „Geschichtsstunde im Jahre 2035“ sowie „Briefzitaten“ ist auch eine Liebeserklärung an das Leben und die Erde.

Eine theatrale, tänzerische, performative Annäherung an den Ersten Weltkrieg, gespielt an verschiedenen Orten im vorarlberg museum. Das Stück basiert auf den kriegstreibenden Depeschen von k. u. k. Botschaftern, welche die angespannte Situation zum Kippen brachten und zum Kriegsausbruch führten. Diese Korrespondenzen wurden im Buch „1914 – das etwas andere Lesebuch zum 1. Weltkrieg“ (herausgegeben von Rudolf Agstner) veröffentlicht. Aus den Briefen sprechen die persönlichen Unzulänglichkeiten, die staatstragenden Eitelkeiten und das Denken jener Geschäftsleute, die hofften, ihre Gewinne aus Waffenverkäufen oder den Auflagenzahlen der Presse zu steigern. Die Besucherinnen und Besucher begeben sich auf eine Zeitreise mitten ins „Schlachtfeld“ von Akten und Depeschen. Den diplomatischen Briefwechseln werden lebensgeschichtliche Erinnerungen, Soldatenbriefe, Lieder und Gedichte gegenübergestellt.

Eintritt: 15 Euro / ermäßigt: 10 Euro
Anmeldung unter:
+43 (0)5574 46050
info@vorarlbergmuseum.at

Regie und Dramaturgie: Andreas Kosek, Konzept: Katharina Grabher, Choreografie: Julia Vurglics, Gesang: Sandra Högl, Schauspiel: Katharina Grabher, Sandra Högl, Andreas Kosek, Christian Schiesser, Musikalische Arrangements: Christian Schiesser


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