Pop / Rock

The Royal Flush Orchestra



Das 10-Mann-Orchester unter der Leitung von Helmut „Blacky“ Schwarzer bereicherte in den Jahren 1966 – 1968 die Wiener Traditional-Jazzszene mit durcharrangierten Sounds der ersten Bigbands von Duke Ellington, King Oliver, Clarence Williams, Fletcher Henderson u.a.m. Mit dem Auftritt beim Österreichischen Amateurjazzfestival im Wiener Konzerthaus erreichte die Band 1968 einen hohen Bekanntheitsgrad.

1969 löste sich die Formation auf, einige Stammmusiker gingen aus beruflichen Gründen ins Ausland und das ROYAL FLUSH ORCHESTRA wurde allmählich zur Legende.

40 Jahre später (!) beschloss Helmut „Blacky“ Schwarzer eine Neugründung der Band. Und ziemlich genau nach 4 Jahrzehnten (letzter gemeinsamer Auftritt war bei der Jochen-Rindt-Show im Frühjahr 1969) stand das ROYAL FLUSH ORCHESTRA im März 2009 wieder auf einer Bühne. Mit 50% aus der Originalbesetzung gab es einen Neustart im Schloss Hunyadi – Maria Enzersdorf.

Die heutige Besetzung: Marcus Racz (Trompete), Hansjörg Cohnen (Trompete), Gerald Pfister (Trompete), Hans Bichler (Posaune), Hartwig Eitler (Tenorsaxofon, Klarinette), Helmut Strobl (Altsaxofon, Klarinette), Gerhard Wessely (Baritonsaxofon, Klarinette), Helmut „Blacky“ Schwarzer (Piano, Leader), Peter Bauer (Bass), Klaus Peter Chan (Schlagzeug), Irena Noskova (Gesang)

Die stilistische Basis ist gleich wie in den 60-er Jahren: alter Bigband-Jazz aus ca. 1930 in eigenständigen Arrangements. Prinzipiell ist das Repertoire aber auch offen für neuere Stücke, soweit sie mit „Harlem-Jazz“ gut verträglich sind.