Tanz · Theater

The Rise of Robyn


In seiner aktuellen künstlerischen Forschung beschäftigt sich der Performer Hugo Le Brigand mit neuen Möglichkeiten der Identifikation. Mithilfe seines Alter Egos Robyn versucht er, normative Erziehung, vererbte Traditionen und verinnerlichte gesellschaftliche Normen zu hinterfragen.

Mit dem Format Handle with care werden Publikum und Kolleginnen regelmäßig zu ersten Skizzen und Gesprächsrunden eingeladen, Probenprozesse geöffnet und Raum für Dialog und Austausch geschaffen. Künstlerinnen erproben Teile ihrer Arbeit vor einem kleinen Publikum, erhalten Feedback und machen die Besucherinnen zu Komplizinnen. Im Rahmen des diesjährigen imagetanz Festivals gibt es drei Handle with care-Ausgaben. Am 11. und am 13. März zeigt Hugo Le Brigand Auszüge aus seinem neuen Soloprojekt The Rise of Robyn.

In seiner aktuellen künstlerischen Forschung beschäftigt sich der Performer Hugo Le Brigand mit neuen Möglichkeiten der Identifikation. Mithilfe seines Alter Egos Robyn versucht er, normative Erziehung, vererbte Traditionen und verinnerlichte gesellschaftliche Normen zu hinterfragen. Dabei stellt Robyn eine überraschende Verbindung zum Anus als ausgegrenztem Körperteil her und geht der Frage nach, wie sich ein Körper mit all seinen Biografien neu interpretieren lässt und mit welchen Strategien die eigene unangepasste Identität in der Gesellschaft zum Ausdruck gebracht werden kann.

Der französische Performancekünstler Hugo Le Brigand lebt in Wien und studierte an der Salzburg Experimental Academy of Dance (SEAD). 2017 erhielt er das danceWEB Stipendium von ImPulsTanz. Neben der Produktion von eigenen Performances arbeitete er auch u. a. mit Künstler*innen wie Doris Uhlich, Willi Dorner, Simone Forti, Eyal Bromberg und Helene Weinzierl zusammen.


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