Ausstellung: Wissen

The Place to be. Salons als Orte der Emanzipation


Heute würde man das, was die Wiener Salons zwischen 1780 und 1930 ausmachte, als Networking im besten Sinne bezeichnen.

Diese meist von ihren jüdischen Gastgeberinnen geprägten Kommunikationsräume waren in zweifacher Hinsicht Orte der Emanzipation und der Ermächtigung: für Frauen, die von der Öffentlichkeit noch ausgeschlossen waren, und für die Entwicklung einer bürgerlich-kritischen Zivilgesellschaft. Die Ausstellung stellt die Salons von Fanny Arnstein, Josephine Wertheimstein bis hin zu den Reformsalons von Berta Zuckerkandl und Eugenie Schwarzwald als kultivierte Orte der Politik und als politische Orte der Kultur vor. Sie macht die Leistungen der Salonièren für die Wiener Kultur-, Wirtschafts- und Politikszene begreiflich. Und sie zeigt schließlich, welche Bedeutung die Wiener Salonkultur für die vertriebenen Wiener Jüdinnen und Juden im Exil erlangte und dass es nicht zufällig die aus dem englischen Exil heimkehrende Hilde Spiel war, die diese Kultur in den Nachkriegsjahren noch einmal in Wien „salonfähig“ machte.

Kuratiert vom Team des Jüdischen Museums Wien



theplacetobe


Vergangene Termine

  • Mi., 30.05.2018 - So., 14.10.2018

    Mo: 10:00 - 18:00 Uhr
    Di: 10:00 - 18:00 Uhr
    Mi: 10:00 - 18:00 Uhr
    Do: 10:00 - 18:00 Uhr
    Fr: 10:00 - 18:00 Uhr
    Sa: Geschlossen
    So: 10:00 - 18:00 Uhr

    Öffnungszeiten: Sonntag - Freitag 10:00 - 18:00 Uhr

    Dieser Termin hat bereits stattgefunden.