Kunstausstellung

The Militant Image


Was macht ein Bild im gegenwärtigen politischen Feld zu einem „militanten“ Bild?

Blickt man zurück, dann haben eindringliche Bilddokumente, die mittlerweile zur kollektiven Erinnerung gehören, nicht selten den Ausbruch von Revolutionen oder soziale Bewegungen dargestellt. Aber auch heroische Momente des individuellen Widerstands, der Tapferkeit oder der Liebe.

Auch heute sind sowohl Massenmedien wie Kunsthallen voller Bilder des Aufstands und des Protests. Welches Begehren steckt hinter solchen Bildern, welche Sprengkraft haben sie? Und welche Rolle spielt das Teilen, wenn sie weltweit zirkulieren?

Doch genauso, wie sich Formen und Ziele der Militanz wandeln, sind die Repräsentation der Militanz und die Militanz der Repräsentation neu zu überdenken. Wenn Bilder von Protest und Widerstand nicht zwangsläufig militante Bilder sind, wie können dann Taktiken der Repräsentation, Formen der Verbreitung und rebellische Zusammenhänge beschrieben werden, die dem Bild seine besondere politische Intensität verleihen?

Die Ausstellung „The Militant Image“ begibt sich in verschiedene Netzwerke und Formen der Militanz: künstlerische, urbane und anti-fundamentalistische Militanz, militante Dekolonialisierung – und die Militanz des Teilens.

Künstlergespräche vor der Eröffnung
Mi 25/09, 17.00 – 22.00
Eintritt frei

Mit:
Peter Friedl (DE/AT), Sharon Hayes (US), Marine Hugonnier (BE), Emily Jacir (PS), Walid Sadek (LB), Jayce Salloum (CA), Paola Yacoub (LB) u. a.

Von Urban Subjects (AT/CA) in Zusammenarbeit mit Camera Austria


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