Literatur · Klassik

The March of Women


Die styriarte zeichnet das Lebensbild einer Frauenrechtlerin in der Männergesellschaft der Musik.

Als Englands Frauen die Fahne der Freiheit ergriffen, um vor Gericht das Wahlrecht zu erstreiten, wurde ihr Marsch durch die Institutionen vom „March of the Women“ begleitet. Durch dieses eine Musikstück wurde Ethel Smyth 1911 weltberühmt, lange nachdem sie beim Grazer Heinrich von Herzogenberg ihr Musikstudium absolviert hatte. Dessen Freund Johannes Brahms mochte sie nicht, umso mehr Elisabeth von Herzogenberg. Die Ehefrau des Komponisten wurde zur großen Liebe der englischen Musikerin.

Programm:

Brahms: aus dem Horntrio in Es, op. 40, Liebestreu, op. 3/1, Es träumte mir, op. 57/3, Treue Liebe, op. 7/1, aus dem Klaviertrio Nr. 3 in c, op. 101
von Herzogenberg: aus dem Klaviertrio Nr. 1 in c, op. 24, Acht Klavierstücke
Smith: Aus der Jugendzeit!!!, Schlummerlied, op. 4/2, Nachtgedanken, op. 4/5, The March of Women, aus den Three Songs: Possession (Erkenntnis), Three Moods of the Sea: Nr. 1 Requies (Meeresstille), Nr. 2 Before the Squall (Vor dem Wetter), Nr. 3 After Sunset (Nach dem Sturm)

Interpreten:

Sarah Wegener, Sopran
Maria Bader-Kubizek, Violine
Rudolf Leopold, Violoncello
Christian Binde, Horn
Christoph Berner, Klavier
Elke Tschaikner, Lesung


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