Pop / Rock

The Makemakes


Man muss kein Teenie sein, um für diese Band zu schwärmen: "The Makemakes" sprengen die Grenzen von Alter und Genre. Sie begeistern, weil sie in einer Zeit, in der Marketing oft mehr als Komposition zählt, ganz einfach gute Musik machen.

So schnell, dass man fast schon sagen könnte aus dem Nichts, katapultierte sich eine junge Band aus dem Salzburger Flachgau an die international dominierte Spitze der Ö3 Austria Top 40 und erschütterte damit die kleine und sonst so berechenbare österreichische Popwelt in ihren Grundfesten. Eine Platzierung in den Charts ist etwas, das kaum eine Band aus Österreich erreicht und schon gar nicht in den Top 10. „The Makemakes“ befanden sich mehrere Wochen auf Platz 6 der Hitparade, ein unglaublicher Erfolg. Diese „Provinzband“ hatte zu dem Zeitpunkt nämlich nicht einmal ein Plattenlabel und galt zu 100% als „self made“. Es war eher so, dass man die junge Formation gerade noch der alternativ geprägten FM4 Soundpark Ecke zurechnete. Als sie sich dann aber plötzlich mehrere Wochen für die meistverkaufte Single „Made in Austria“ verantworten mussten, war es vorbei mit dem studentischen Image der Liedermacher aus dem Salzburger Umland. Pink, Daft Punk & Co. hatten endlich Konkurrenz aus der Heimat bekommen.

Und das zu einem Zeitpunkt, als „The Makemakes“ sich dachten, dass es schwer werden würde, die Auswahl zum Opener von Bon Jovi vor 61.000 Fans zu toppen. Warum kommen diese Burschen nur so gut an? Sie sind akademisch ausgebildete Musiker, haben ihr Handwerk von der Pike auf gelernt, sind darin mehrfach ausgezeichnet worden und bringen eine Menge Talent mit. Sänger und Drummer waren beide Kollegen von Percussion-Weltstar Martin Grubinger und gingen genauso wie er durch die harte rhythmische Lehrschule von Grubinger Senior. Stehen sie auf der Bühne, haben sie ihr Publikum sofort im Griff. Egal, ob man bereits Fan ist oder sie noch gar nicht kennt, schon nach den ersten Rhythmen und Klängen wird man mitgerissen und kann nicht anders, als Konzertfeeling pur zu verspüren. Ganz nebenbei sehen sie auch sehr gut aus, kein Nachteil, wenn man auf dem Weg zum Rock/Popstar ist. Das Aussehen von Dodo Muhrer, dem Sänger und Bandleader, hat bereits in der Vergangenheit für einiges an medialer Aufregung gesorgt. Der junge Thalgauer landete in den Schlagzeilen von Tages-, Wochen- und Klatschpresse, weil gemunkelt wurde, er sei der uneheliche und heimliche Sohn des österreichischen Oscar-Abstaubers Christoph Waltz. Man brachte Indizien und widerlegt wurde das Gerücht bisher eigentlich noch immer nicht...


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