Klassik

The King Arthur Seance - On Henry Purcell´s Shoulders


Die 1691 uraufgeführte Semi-Oper King Arthur des „Orpheus britannicus“ Henry Purcell, zu der John Dryden das Libretto schrieb, verknüpft Schauspiel, Musik, Tanz und Spektakel.

„Musik und Dichtung können auch für sich bestehen, aber die eindrücklichste Wirkung werden sie hervorbringen, wenn sie vereinigt sind, Geist und Schönheit in einer Person“, schrieb der seit 1668 als Poet Laureate am Königshof tätige Dryden.

In fünf Akten bemüht sich König Arthur seine Verlobte, die blinde Prinzessin Emmeline, aus den Armen des Sachsenkönigs Oswald von Kent zu befreien. Der Siegeszug der italienischen Oper verdrängte das einst erfolgreiche Stück, es geriet in Vergessenheit. Purcells handschriftliche Partitur gilt heute als verschollen und die mehr als 60 verschiedenen erhaltenen Quellen widersprechen einander.

Der Komponist Helmut Jasbar hat das Werk durch zeitgenössische Elemente aus den Bereichen der E-Musik sowie der Visualisierung ergänzt. Die berühmte Arie des Cold Genius zeigt Jasbar in zahlreichen Variationen, der Kern der Komposition von Purcell bleibt jedoch erhalten. Unter Hinzufügung neuer Klangfarben, neu komponierter Interludien und Zuspielungen entsteht ein Mischklang, der Purcells King Arthur durch Chor und Orchester sowie Electronics erweitert.

Musik von Helmut Jasbar

Konzertante Aufführung in englischer (Libretto) und deutscher Sprache (Sprechertext)

Besetzung

Musikalische Leitung Heinz Ferlesch
Sprecher Karl Markovics
Sopran Maria Erlacher
Sopran Ursula Langmayr
Altus Markus Forster
Tenor Daniel Johannsen
Bass Matthias Helm
Orchester Barucco
Chor Wiener Singakademie Kammerchor

Oper (2013) - Uraufführung


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