Kunstausstellung · Tanz · Theater

The King and the Pillowcase


Was ist Identität? So lautet die erste Frage der ungarischen Tänzerin, Choreografin und Regisseurin Judit Kéri in ihrer Performance „The King and the Pillowcase“. Wie unterscheidet sich die Identität des Einzelnen von kollektiver Identität? Was bedeutet Verantwortung?

Viele Fragen zum eigenen Dasein schließen sich an. Gemeinsam mit ihrem Ensemble versucht Judit Kéri mögliche Antworten zu finden.

… the body remembers, that cells hold memory, and that the body doesn’t lie …

Warum bin ich auf der Welt?

Warum gerade jetzt?

Warum gerade hier?

Warum in dieser Kultur und nicht in einer anderen?

Was kann ich leisten?

Was bekomme ich?

Worum geht es überhaupt?

Und schließlich ist es jene Auseinandersetzung damit, was wir selbst am nächsten spüren und nicht selten hinterfragen: das Durchhalte-vermögen von Wünschen, Zielen und Macht.

… in … movement research … discovering ability to adjust, to be fast and fluid to changing situations …


Mit: Judit Kéri, Sebastijan Gec, u. a.
Regie: Judit Kéri
Musik: Samu Gryllus, Szabolcs Vereb
Dramaturgie: Enikő Perczel
Bühne & Kostüm: Stefan Röhrle
Video: Vella Péter
Produktionsleitung: Maria Kalab

„Love & Wish“-Letters

Für die begleitende Ausstellung hat Judit Kéri ungarische Künstlerinnen und Künstler in der ganzen Welt gebeten, „Love & Wish“-Letters an ihre Heimat Ungarn zu schicken. Diese mitgeteilten Gedanken möchten eine mögliche Alternative darstellen, einen veränderten Zugang dieser Generation zu den jetztigen und zukünftigen Entwicklungen in ihrem Land und eine wachsende, neue Form von Mut und Zuversicht innerhalb der typisch ungarischen Melancholie, Resignation und Hilflosigkeit. Frei welchen Mediums, ob als geschriebener Brief, akustisch, als Videoinstallation oder performativ werden diese Briefe während der Vorstellungstage im Hundsturm präsentiert.

9., 10. & 11.Oktober ab 16 Uhr

Der Eintritt zur Ausstellung ist frei!


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