Theater

The.Heldenplatz.Thing.


Was geschieht, wenn man einen Theaterklassiker und einen Kultfilm kombiniert? Ernst Kurt Weigel und das.bernhard.ensemble machen es einmal mehr vor: Nach LILIOM.CLUB legen sie mit The.Heldenplatz.Thing. ihr nächstes Theater-Mash-up nach.

das.bernhard.ensemble entwirft eine heutige Version der selbstgefälligen „Heldenplatz-Gesellschaft“, die die Zeichen der Zeit erkannt hat und sich über das österreichische Volk entäußert. Und zwar in einer Art und Weise, mit der niemand rechnen würde: Positives Umwerten als neues Schimpfen. Mehr als passend gesetzt in den Rahmen eines Kult-Science-Fiction-Streifens der 80er: „The Thing“.

Blasenbildung: Die Gutmenschen verstehen die Welt nicht mehr

Mitten im „Franz-Josef-Land“, isoliert von der Außenwelt, von klirrender Kälte und beißendem Frost umgeben, verlässt eine schräge Gesellschaft ihre Forscher-Blase, um das österreichische Volk mit all seiner Eigenart zu erkunden. Dieser Trupp glaubt an das Gute in seiner Welt, schöpft seine Kraft daraus, alles positiv sehen zu können und weiß genau, was moralisch voll „okay“ ist, während in der Außenwelt Antisemitismus, Hass und Mieselsucht toben.

Das Ding aus der Außenwelt

Plötzlich taucht eine Flüchtende auf, sucht Schutz in der Forschungsstation; und wer Schutz sucht, dem muss geholfen werden! Was sie nicht ahnen: Das hilflose Wesen wird sie alle mit einem Virus aus einer andern Welt anstecken.

Get infected now

Bald schon breitet sich das Virus im Forschungsteam aus. Es verändert die Befallenen schnell, macht sie zu denen, die sie sonst verachten. Angst vernebelt die positive Sicht. Sie müssen handeln. Einer nach dem anderen wird in der Tiefkühltruhe entsorgt.


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