Theater

The Game We Play


Eine Performance nach dem Theaterstück „Die Fortunamaschine“ von Ana Drezga


  • EINE AUTOMATENINDUSTRIE ARBEITET AN EINEM TRAUM.
    DA IST MAN GLÜCKLICH MASCHINEN ZU ERZEUGEN,
    DIE VIELE GLÜCKLICH MACHEN.-
    Es sind die Grenzsetzungen des neoliberalen Systems, die das Regieteam (Ana Drezga, Regie/ Nika Schwarz, Dramaturgie) mit the game we play erforscht. Wo wird die Grenze zwischen Abhängigkeit und Kontrolle gezogen, was schließt sie ein und wen schließt sie aus? Wenn Spielsucht nicht nur das Schicksal des/der Einzelnen betrifft, sondern stark vom Zusammenspiel der gesellschaftlichen Kräfte abhängt, führen die Fäden schnell von Krankheit und Therapie hin zu gewinnausschüttenden Konzernen und politischen Gefügen. Die Grenzen zwischen Zufall und Kalkül verschwimmen.
    the game we play zitiert, verhandelt, verschweigt, droht, lockt und hängt ab - von Glück und Spiel, Sucht und Scheitern. Es versteht sich als ein theatrales Dokument, das Sprache als Strategie des Sprechens ausstellt. Sprache als Produzentin von Wissen, Meinung und Macht, die ihre Taktik gern im Unsichtbaren weiß. Was aber tritt in den Vordergrund, wenn diese Strategie sich gegen sich selbst wendet?



Podiumsdiskussion im Anschluss, am 14. Nov. 2014
Team:
Konzept: Ana Drezga und Nika Schwarz
Regie: Ana Drezga
Dramaturgie: Nika Schwarz
Darsteller: Robert Stuc
Die 7: Vanessa Ehmann, Calder Ferguson, Georg Grigorian, Manuela Juhart, Andrea Novacescu, Christine Rösslhuber, Roshini Scheidbach
Stimmen chor: Sabine Dorner, Stefanie Gmachl, Petra Jeup, Andrea Nitsche, Stefan Ried, Jan Sabo, Daniel Tanzberger, Scharmien Zandi
Ton und Kamera: Alex Katikaridis, Kaj Laaber, Stefan Schinnerl
Interviewpartner: Ahmet Arikan, Galya, Anita Hauser, Monika Kopetzky, Georg Obendrauf, Salih Öz u.a.
Foto: Rolf Bock, Sabine Pichler


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