Kunstausstellung

The Future of Memory


Die Ausstellung The Future of Memory geht der Frage nach, ob und wie sich die derzeitige Kommunikationskultur und die Historisierung der Gegenwart verändern.

Digitale Kommunikation und virtuelle Vernetzung prägen unsere Gegenwart. Soziale Interaktionen geschehen durch elektronische Geräte wie Smartphones oder Tablets. Produktion und Konsum medialer Outputs führen zu einer Omnipräsenz digitaler Medien. Wie Wissen, Erfahrungen und Traditionen weitergegeben werden, wie Erinnerung gebildet und ein kulturelles Gedächtnis gestaltet oder vermittelt wird, wandelt sich dadurch nachhaltig.
Die Ausstellung The Future of Memory geht der Frage nach, ob und wie sich die derzeitige Kommunikationskultur und die Historisierung der Gegenwart verändern. Die Erinnerung an die Vergangenheit, das Erleben der Gegenwart und die Vorstellung von der Zukunft vereinen sich für uns zu scheinbar äquivalenten Bildern. Aufgrund der veränderten Prozesse individueller und kollektiver Erinnerungspraktiken weichen Kategorien von Vergangenheit und Zukunft einer unendlichen Gegenwart. Vor diesem Hintergrund wurden für die Ausstellung Werke von etwa zwanzig internationalen Künstler/innen ausgewählt, die Realitätskonstruktionen kritisch hinterfragen oder auch untergraben.
The Future of Memory führt das Konzept des 55. October Salons Belgrad (20/9 – 2/11 2014) fort, der unter dem Titel Disappearing Things der Rolle des kollektiven wie individuellen Erinnerns im digitalen Zeitalter nachging und von Vanessa Joan Müller und Nicolaus Schafhausen kuratiert worden war.


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