Pop / Rock

The End Men, The Maybe Men


Das Duo, bestehend aus Matthew an Gitarre und Gesang sowie seiner Frau Livia an den Drums und Percussion, spielt blues-gefärbten Garagenrock mit Einflüssen von Punk und gutem altem Vaudeville Rock & Roll. Das klingt im Studie wie eine Mischung aus Tom Waits, The Black Keys, The White Stripes und Captain Beefheart, aber wenn der Vorhang aufgeht und THE END MEN auf der Bühne loslegen kriegt man BIG LOUD ROCK FROM BROOKLYN! Kakophonisch und metallisch, erinnert der Sound mithin eher an Dyse als an Tom Waits, auch weil THE END MEN gleichzeitig witzige Unterhaltung im Stile des amerikanischen Straßentheaters- und Zirkus bieten. Ihre Konzerte sind humorvoll, ironisch und man weiß nie, was als nächstes passiert.

The Maybe Men (A)

The Maybe Men sind eine Band in Bewegung. Gegründet als Ein-Mann-Kassettenprojekt von Kreisky-Bassist Gregor Tischberger haben sich die Mitglieder in den letzten paar Jahren vervielfacht. Die Band besteht mittlerweile aus Markus Reiter (Destroyed but not Defeated), Wolfram Leitner (M185), Ralph Wakolbinger (Aber das Leben lebt) und Stephen Matthewson (Künstler, Gehirn der Brainmanagerz und ehedem Mitstreiter von Lou Barlow).

2012 erschien das Debüt-Tape “The Body Has No Chance”, von Tischberger weitgehend selbst gespielt und aufgenommen und auf dem Grazer Label “Wilhelm show me the Major Label” veröffentlicht. Ein Jahr später folgte die “Rocketship EP” mit Reiter an der Gitarre und Leitner an den Drums. Pressemenschen mit Geschmack attestieren der “Supergroup nach Ö-Norm- Maßstäben” ein “unproblematisches Verhältnis zu Lärm” (Augustin), hören “Klangabenteuer zwischen Noise, Country und klassischem Wahnsinn” (profil online) und finden das “weird and wonderful” (substanceismeaningless.com).

Bei der Liveumsetzung ihrer Songs sehen sie deren gepresste Vorlagen eher als vage Vorgaben. Es darf durchaus etwas passieren. Improvisation - besser: Instant Composing - zum Beispiel. Was dann gespielt wird, entscheidet der Moment. Dabei bewegen sich die Maybe Men auf der spannenderen Seite von Drone, Kraut, Geräusch und, uh, Jazz.

2014 war das nunmalige Quintett im Studio, um ein paar lose Enden zusammenzuknüpfen. Herausgekommen sind dabei elf Songs, die 2015 veröffentlicht werden.


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