Kunstausstellung

Schallwirkungen auf Mensch und Tier


Schallwirkungen auf Mensch und Tier beschreibt die feine Linie zwischen Effekt und Sichtbarkeit. Es ist die Diagonale zwischen beiden. Die Ausstellung arbeitet mit den Wänden und gegen sie.

Eine Ausstellung von Ingrid Cogne, Jonatan Habib Engqvist, Corina Oprea, Tobias Pilz, Elske Rosenfeld, Klaus Schafler, in Kollaboration mit Peter Böhm

Schallwirkungen auf Mensch und Tier beschreibt die feine Linie zwischen Effekt und Sichtbarkeit. Es ist die Diagonale zwischen beiden. Die Ausstellung arbeitet mit den Wänden und gegen sie. Ein zeitlich begrenzter, nicht-ephemerer Prozesses wird in Schwebe gehalten. Draußen läuft die EM. Die Ausstellung ist der Schatten. Ausstellungspublikum verschwindet zeitweise in der feiernden Menge. Schallwirkungen auf Mensch und Tier vermittelt und stellt Präsenz über die physische Materialisierung. Wie versteckt man Schatten, ohne das Licht anzuschalten? Die Ausstellung findet im Sommer statt. Lichtenergie wird von einem schwarzen Loch aufgesaugt, das wiederum selbst verschwindet. 2006, 2016, 2026? Rückwärts. Forschung findet über die Arbeit im und am Raum statt. Gespräche über die Länge der Wände, keine Zeit zu beobachten, die Worte verhindern das Denken. Das dritte Auge strukturiert, selektiert. Es ist ein Prozess, der länger als zwei Wochen andauert. Die Ausstellung ist nicht das Werk. Der Raum antwortet auf die Ausstellung. Er ist dabei gleichzeitig gewaltsam, intim und großzügig. Stimmungen verändern das Licht. Am 5. Juli ist Neumond. In der Ausstellung geht es nicht um Licht. Schallwirkungen auf Mensch und Tier ist (nicht) zu sehen.


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