Pop / Rock

The Casualties


THE CASUALTIES (was übersetzt in etwa soviel heißt wie "Verluste" - an menschlichen Leben) gründen sich 1990 in New York. Wer damals die Gründungsmitglieder waren, ist nicht überliefert, fest steht, dass der gebürtige Ecuadorianer Jorge Herrera bei der Gründung dabei war und somit als einzige Konstante der Band gelten darf. Ein erstes Demo ist keine Hürde und auch die erste Single "40 Oz. Casualty" ist schnell aufgenommen, sie erscheint 1991. Doch so richtig ernsthaft wird die Band damals noch nicht betrieben: "Anfangs waren die meisten Bandmitglieder Typen, die viel getrunken und viel Mist gebaut, und die nur zum Spaß Musik gemacht haben", erklärt Rick.
Die Streetpunks, die sich als Vertreter der Working Class-Lehre des Punkrock verstehen, brauchen bei dieser Arbeitsmoral eine Weile, bis sie die erste Langrille herausbringen. Gitarrist Jake Kolatis - der nach eigenem Bekunden damals gar nicht gut Gitarre spielen konnte - kommt 1993 an Bord und ist erstmals im folgenden Jahr bei der EP "A Fuckin' Way Of Life" am Output der Band beteiligt. Der Drummer Meggers, mit bürgerlichem Namen Marc Eggers, stößt 1995 zur Band, und 1997 ist endlich Schluss mit der Rumeierei, als mit "For The Punx" endlich die erste "richtige" Platte erscheint.

Gleich ein Jahr später bringen die Casualties mit "Underground Army" ihre zweite Scheibe auf den Markt, dem scheinbar nach Oi!-beeinflussten Punksounds dürstet. Spielte die Band zu Beginn schon mal vor nur zehn Leuten (und betrachtete das als Erfolg!), kommen nun immer mehr Kids zu ihren Shows. Kurz nach "Underground Army" komplettiert Rick Lopez als Bassist das Line Up, das sich seit 1999 nicht mehr verändert hat. Kontinuität zahlt sich aus, und so erscheint 2000 der dritte Longplayer "Stay Out Of Order". Im folgenden Jahr kommt mit "The Early Years: 1990-1995" eine amtliche Retrospektive und mit "Die Hards" ein weiteres reguläres Album heraus, das erste für das Side-One-Dummy-Label.

Mit dieser Platte im Gepäck erobern die Casualties Europas Punkerherzen im Sturm, zuhause in den USA sind sie auf der renommierten Warped-Tour zu Gast. Ihr fünftes Studioalbum zeigt die Casualties gereift: es heißt "On The Frontline" und erblickt 2004 das Licht der Welt. Dass die verwegenen Vier aus dem Big Apple sich nicht scheuen, ihre Musik auch in den letzten Winkel der Welt zu tragen, beweisen ihre Tourneen durch Mexiko und Japan - festgehalten auf der DVD "Can't Stop Us".


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