Pop / Rock

The Bones + Guests


Zurück im Rock’n’Roll-Ring
Soll es tatsächlich schon fünf Jahre her sein, dass Schwedens Punk’n’Roll-Schwergewichte mit ihrem letzten Album „Burnout Boulevard“ auf Dauerrotation aus den Boxen dröhnten? Scheinbar schon, doch die gute Nachricht ist: Das Warten auf frischen Nachschub hat nun ein Ende. Mit „Monkeys With Guns“, dem fünften Studioalbum ihrer steilen Karierre, kehren THE BONES mit 15 (17 auf der Limited Edition und LP) Krachern zurück, die jede Punk’n’Roll-Hochzeit höllisch aufmischen werden.

Apropos Hölle. Die lässt sich als Geburtstätte der Bones in unserem Fall im Südwesten Schwedens im kleinen, beschaulichen Hafenstädtchen Karlskrona verorten, wo natürlich alles andere als der Rock’n’Roll-Teufel los war und ist. Grund und Ausgangspunkt genug für THE BONES ihr ganz eigenes Ding durchzuziehen. Bereits im Jahre 1993 begann Sänger und Gitarrist Beef Bonanza zusammen mit seinem Schlagzeug-spielenden Bruder Spooky Fred und Bassist Dollar Ace an ersten Demo-Aufnahmen zu feilen. Dass darunter künftige Klassiker wie ‘I Met Elvis At The Nudybar’ und ‘Monsters Prefer Blondes’ sein würden, konnte damals keiner ahnen. Als dann noch Sänger und Gitarrist Marcus „Boner“ Petersson 1996 dazu stieß, nahm alles so richtig Fahrt auf. Zur gemeinsamen Vorliebe für Action-geladenen Punk und Rock im Stile der Ramones, Motörhead und einem Faible für 50er und 60er Rock’n’Roll gesellte sich bei den Bones schon früh ein ebenso melodisches Verständnis für die Qualitäten der Bay City Rollers oder der Barracudas. Nach der 1997 selbstproduzierten und –veröffentlichten „The Horroway EP“ wurde nur ein Jahr später das deutsche Punk und Rock-Label People Like You Records im wahrsten Sinne des Wortes hellhörig. Mit einem frischen Plattenvertrag in der Tasche brachten die Bones zunächst zwei weitere EPs, „Rock n' Roll Race“ und „Six Feet Down, Two Fingers Up“ heraus, bevor sie im Jahre 2000 schließlich mit „Screwed, Blued & Tattooed“ ihr gefeiertes Debüt-Album veröffentlichten.
Die musikalische und klangliche Entsprechung von Elvis, Johnny Cash, den Ramones und Social Distortion, die auf dem Rücksitz eines alten Cadillacs zusammengepfercht in einem schäbigen Autokino gemeinsam „Grease“ gucken, kam an. Punker, Rocker, und sogar Metalheads waren begeistert. Das nächste Album „Bigger Than Jesus“ folgte den Fußstapfen seines Vorgängers und zementierte auch den Rock’n’Roll-Ruf der Bones als gnadenlos gute Live-Band noch weiter ein. Bald schon teilte sich die Band die Bühne mit Freunden und Helden wie Motörhead, den Cockney Rejects oder den Toten Hosen.

Von kleinen schwedischen Jugendclubs hatten es die Bones - mit einer stetig wachsenden Gefolgschaft gleichgesinnter Party-Tiere im Schlepptau - bald zum gerngesehen Gast in auf europäischen Club- und Festivalbühnen geschafft.
Im Jahre 2004 verließ Dollar Ace die Band und machte Platz für den langjährigen Bandkumpel Andi Nero, der seine Fähigkeiten am Bass auf dem nächsten Album
„Straight Flush Ghetto“ demonstrieren durfte.

2007 folgte dann „Burnout Boulevard“, eine Scheibe, auf der die Bones entgegen des Albumtitels erneut bewiesen, dass sie nichts von ihrer Integrität und Energie eingebüßt hatten. Doch sieben Jahre ununterbrochenes Touren, Spielen und Platten machen ging fortan auch an den Bones nicht spurlos vorüber und so entschloss man sich erstmalig die Dinge einen Zacken langsamer anzugehen. Natürlich nicht, ohne den Fans als Zwischensnack noch einen leckeren Knochen zum Fraß vorzuwerfen: „Berlin Burnout“, die erste Live-DVD der Bones, 2008 in Berlin bei einem Konzert im legendärem Punkschuppen SO36 mitgefilmt, sollte die Wartezeit verkürzen, bis sich die Bones zurück im Studio meldeten.
Mittlerweile schreiben wir das Jahr 2012 und das lang ersehnte Ergebnis liegt vor.
„Monkeys With Guns“ markiert eine fette Rückkehr zur Rock’n’Roll-Form für die nächste Dekade. Aufgenommen mit Produzent Magnus „Mankan“ Sedenberg, der sich schon für den wuchtigen Wumms der ersten drei Bones-Alben klanglich verantwortlich zeigte, sind die Bones erneut bereit zu Rocken.

„Es war klasse mit unserem Produzenten Mankan wieder ins Studio zu gehen. Wir hatten alle gewisse Erwartungen an den Sound und die haben sich mehr als erfüllt“, freut sich Beef, „Wir haben unsere Terminkalender zusammengesteckt und ZACK!!! Die neuen Songs klingen immer noch exakt nach den Bones. Dreckiger Punk’n’Roll aber mit ordentlichem Mitsingfaktor. Wir freuen uns darauf, die Platte raus zuhauen und all unsere Fans und Unterstützer wieder zu sehen.“
Vom Augenzwinkern des Openers ‘Bones City Rollers’ zum hymnischen, Hanoi Rocks- beeinflussten ‘Concrete Cowboys’ zum Casino Royale-Rock mit Motörhead-Blatt ‘State Of Rock’n’Roll’; vom Surf-Twang ‘Cemetry Sue’ über das Ramones-Kopfnicken von ‘Hooligan Bop’ zum Presley-Hommage-Hüftschwinger ‘This Hound Dog Rocks’ - THE BONES feuern auf allen Kanälen und zeigen sich spielfreudiger denn je: So muss Punk’n’Roll mit Attitüde und einem Hit-Faktor bewaffnet klingen, der so groß ist wie das Empire State Building, an dem ein kampfeslustiger King Kong mit einer Uzi hängt.
Also schnappt euch ein Bier, holt euch eure Lieblings-Rockabella auf den Schoß und dreht die Anlage mit „Monkeys With Guns“ auf dem Abspielgerät eures Vertrauens bis zum Anschlag auf. Ab jetzt wird wieder mit den Bones gerockt bis die Knochen knacken.


Vergangene Termine