Pop / Rock

The Amity Affliction, Deez Nuts, Thy Art Is Murder


Auf ihrem vierten Studioalbum “Let The Ocean Take Me”, klingen The Amity Affliction vitaler als jemals zuvor.

Eindringlich, aggressiv, catchy und abwechslungsreich pushen sie ihren Sound auf das nächste Level und rollen einen fesselnden Klangteppich für Joel Birchs Gesang aus. Hier bekommen Die-hard Fans das Album, dass sie verlangt und verdient haben. Für Birch selbst ist “Let The Ocean Take Me” das bisher persönlichste Album geworden. Bereits bekannt für seine Aufrichtigkeit bezüglich Thematiken wie Angst, Depression und Selbstmord in seinen Songtexten, rückte eine Nahtoderfahrung auf der 2013er Vans Warped Tour diesen Bereich in einen schärferen Fokus. In Pittsburgh erlitt der Sänger einen Krampfanfall, der ihn fast das Leben gekostet hätte: “ stopped breathing, turned blue and my heart stopped beating, and if it had happened where no one would have seen me for ten minutes I wouldn’t be here now. The doctor told me if I kept living like I was then I risked severe brain damage, or death.” - so Birch.

Gleich mehrere Songs auf dem Album beschäftigen sich mit dem Vorfall und den Gedanken und Gefühlen, die dadurch aufgewühlt wurden. Auch der Albumtitel entstammt einer Songzeile aus “Don’t Lean On Me”: “just hold me in your heart and let the ocean take me” - für Birch hat das eine wortwörtliche Bedeutung: “I live at the beach and if I’m not feeling very well mentally it’s so easy to go for a surf and a swim, and I always feel much calmer and happier afterwards. It’s like let that take me. I sincerely want all these people that are feeling depressed and feeling fucked to find their way through it all, but at the same time I want my own space. I’m going through it as well, and they need to give me that time to myself.”

Ungeachtet der Mühen ist die Band gerade kollektiv in besserer Verfassung denn je und schaut in eine positive Zukunft: “We’re excited for what’s next, and I feel like the sky’s the limit.”


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