Literatur

Tex Rubinowitz - Irma


Tex Rubinowitz liest aus seinem neuen Roman.

Eine Freundschaftsanfrage per Facebook. Sie kommt von Irma. Die hat der Erzähler zuletzt vor 30 Jahren gesehen, als er mit ihr in Wien Wohnung und Bett teilte. Und alles begann und endete mit einem Zettel auf dem Küchentisch. Derart angestoßen beginnt er sich zu erinnern: an die reichlich dysfunktionale Beziehung zweier junger Menschen, die nicht wissen, ob sie in Gefühlsdingen besonders aufrichtig oder einfach nur bindungsunfähig sind. An frühere Stationen seines Lebens, erotische Suchbewegungen, Niederlagen anderer Art, Missbrauchserfahrungen, Reisen in die Welt hinaus bis nach China.

Dies ist ein ganz und gar eigensinniger, sprunghafter, komischer, sehr unterhaltsamer und zugleich verstörender Versuch über Vergänglichkeit und Erinnerung, über das, was zurückschaut, wenn man autobiographisch hinter sich blickt, und über das, was dabei herauskommt, wenn man sich anschickt, aus der eigenen Biographie Literatur zu machen.

"Eine wilde, schöne und sehr seltene Liebesgeschichte um einen lakonischen Held, der eine Schneekönigin im tristen Wien der 80er Jahre umkreist - und das eher komisch als tragisch..." (Jury Ingeborg-Bachmann-Preis)

Tex Rubinowitz, geboren 1961 in Hannover, lebt seit 1984 als Witzezeichner, Maler, Musiker und Schriftsteller in Wien. 2014 wurde ihm der Hauptpreis beim Bachmann-Wettbewerb für einen Text zugesprochen, der seinem Buch zugrunde liegt.

Tex Rubinowitz, Irma, Rowohlt Verlag, 2015

http://www.rowohlt.de/


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