Tanz · Theater

Teresa Vittucci: Hate me, tender


[8:tension] Young Choreographers’ Series.

Der Himmel möge uns beistehen, denn in dieser Performance wird mit größtem Ernst und teuflischem Humor an eine der heiligsten Ikonen des Christentums gerührt! Mit Leib und Seele gibt sich die in der Schweiz lebende Wienerin Teresa Vittucci einer großen Mission hin: Die biblische Gottesmutter und Jungfrau Maria muss gerettet, emanzipiert und in ihrer ambivalenten Rolle der bedingungslos Liebenden als Botschafterin eines queeren Feminismus eingesetzt werden. Und so stürzt sich die Soloperformerin Vittucci mit ein bisschen Hilfe von Donna Summer in die Schmerzeslust der Liebe und führt ihr Publikum erotisch-anschaulich in das Wunder eines ihrer Schuhe ein. Schöne Muskeln hat sie sich aufgemalt, ihr Körper ist nur wenig züchtig hergerichtet und ihr unbefleckter Schleier leuchtet sündig rot. Es ist zum Niederknien.

Österreichische Erstaufführung
Dauer: 50 min


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