Literatur · Klassik

Telemann.Soap


Er war der freundliche, brillante, humorvolle Geist unter den Komponisten der galanten Zeit, stets darauf bedacht, sein Publikum zu unterhalten und den Musikern keine schweißtreibenden Partituren zu offerieren.

Dabei fielen dem Magdeburger Telemann die Melodien nur so in den Schoß. Wie es dazu kam, hat er in seiner wundervollen Autobiographie von 1740 erzählt. Gegen alle Widerstände in der Familie folgte er seiner Berufung zum Musiker und bescherte den Zeitgenossen 60 Jahre lang ungetrübtes Glück, wie es auch Jed Wentz und sein Ensemble Musica ad Rhenum in der Helmut List Halle tun. Jedes Telemann-Stück dieser SOAP ist ein Ohrwurm!

Georg Philipp Telemann: aus: Flötenquartett in G, TWV 43:G4 / Flötensonate in h, TWV 41:h4 / aus: Concerto secondo in D, TWV 43:D1 / aus: Introduzzione à 3, TWV 42:C1 / Cellosonate in D, TWV 41:D6 / Deuxième Quatuor in a, aus den Nouveaux Quatuor, Paris 1738
Lesung aus: Die Autobiographie des Georg Philipp Telemann in: Johann Mattheson, Grundlage einer Ehren-Pforte, Hamburg 1740
Musica ad Rhenum:
Jed Wentz, Traversflöte & Leitung
Cynthia Freivogel, Violine
Job ter Haar, Violoncello
Michael Borgstede, Cembalo
Michael Dangl, Lesung


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