Tanz · Klassik

Tanzflächendeckend


Schwärzer und weißer geht’s nicht. Vom weichen Boccherini bis zum harten Piazzola, vom Barock zum Rock, von der Notation bis zur Improvisation.

Und das Publikum soll mittanzen, wird aber nicht dazu genötigt.

Programm




  1. Teil:



Brahms: Tanz Nr. 5

Boccerini: Menuett

Strauss: Wiener Blut daraus ca 5´ (oder "Blumenwalzer"), Tritsch Tratsch, Polka schnell

L. Delibe aus Sylvia "Pizzicati"

Charly Chaplin: Bath Tube Nonsens (Cello Solo)

Albinez:Tango

M. Hauser: Bolero

Piazzola: Fracanapa

Zugabe:

Scott Joplin: Original Rags

Debussy: Golliwagg´s Cake Walk (gut zu tanzen)




  1. Teil



Ein Cello bittet eine Geige zum Tanz. Die Kombination der Instrumente scheint nicht ungewöhnlich, wird es aber mit dem Wissen, dass der Cellist aus der klassischen Musikwelt kommt, der Geiger aus jener des Jazz.

Da werden Grenzen nicht nur überschritten sondern in hohem Geigenbogen übersprungen, umtanzt und regelrecht verschoben. Komponierte Passagen stehen neben Improvisationen, in der klassischen Musiktradition verankerte Stücke erlauben dennoch Spontaneität und Jazzästhetik und verleihen so kraftvolle Dynamik und Vitalität.

Der Cellist Matthias Bartolomey und der Geiger und Mandola-Spieler Klemens Bittmann verweisen in ihrem experimentierfreudigen Zusammenspiel auf neue Wege ihres Instrumentariums.

Neben der von Bittmann eigens entwickelten Mandola tun die historischen Instrumente aus dem 18. Jahrhundert ihr übriges, um das originelle Klangbild zu vervollständigen. Und so tanzen sie mal langsam anmutig, tief melancholisch dahin, mal funkig, rockig und ungehalten – immer aber virtuos – als tanzten sie um ihr Leben. Wer Lust auf Neues hat kommt an diesem Duo nicht vorbei.

Künstler:

Celine Roschek
Christian Roschek
Jacqueline Roschek-Morard
Johannes Flieder
Zita Varga


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