Alte Musik · Theater

Tanz durch die Gassen


Inspiriert von Heinrich Ignaz Bibers (1644-1704) Passacaglia in g-Moll für Violine solo umspielen die Künstlerinnen und Künstler des Toihaus Theaters in fünf Miniaturen Wege im Labyrinth des Lebens. Sie verweben in ihrer Performance einmal mehr die Kunstrichtungen Schauspiel, Musik und Tanz.

„Passar le calle“ – durch die Gassen gehen – steckt im Wort „Passacaglia“: Nehme ich den linken oder den rechten Weg, wohin bewege ich mich im Labyrinth des Lebens? Begleiten mich Schutzengel, bin ich am richtigen Weg? Soll ich keine Gasse auslassen, um sicher zu gehen? Was steht am Ende des Labyrinths – gibt es gar einen Rückweg?

Die wunderbare Musik Heinrich Ignaz Bibers, dessen g-Moll Passacaglia Teil der sogenannten „Rosenkranz-Sonaten“ ist, beflügelt die Phantasie des Teams.

Zur Originalmusik die voll Süße und Zärtlichkeit erklingt, umschreibt eine Tänzerin Lebenswege von der Geburt bis zum Tod. Eine weitere Szene gehört allein dem Schauspiel. Dann wieder performen Musiker/innen zur Musik-Bearbeitung in der extravaganten Besetzung von Gitarre, Klavier und Schlagwerk. Lassen Sie sich überraschen …

Es spielen/tanzen: Julia Schwarzbach, Pascale Staudenbauer, Susanne Lipinski
Es musizieren: Yoko Yagihara, Yorgos Pervolarakis, Juan Manuel Araque Rueda, Gudrun Raber-Plaichinger
Künstlerische Gesamtleitung: Myrto Dimitriadou
Regie/Choreographische Begleitung/Auge von außen: Astrid Seidler, Viktoria Pichler, Cornelia Böhnisch
Musikalische Leitung/ Konzept / Komposition: Yoko Yagihara, Yorgos Pervolarakis
Sound Design: Matthias Leboucher
Bühne/Kostüm: Ragna Heiny


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