Kunstausstellung · Fotografie Ausstellung

Tanz der Hände


Die Staatsopern-Ballerinen Tilly Losch und Hedy Pfundmayr stehen im Zentrum der Ausstellung.

Im Jahr 1927 entwickelten die beiden Ballerinen der Wiener Staatsoper Tilly Losch und Hedy Pfundmayr Tänze, bei denen sie den Fokus auf die Hände legten. Für beide sollten jene Choreografien, von denen sich Felix Salten im eingangs erwähnten Zitat so begeistert zeigte, in den folgenden Jahren zu einer Art Markenzeichen werden. Sie inspirierten zahlreiche namhafte Fotografinnen und Fotografen und wurden gleichermaßen von ihnen inspiriert (u.a. Trude Fleischmann, E.O. Hoppé, Dora Kallmus, Rudolf Koppitz).

Die gezeigten Arbeiten stammen unter anderem aus dem Foto-Nachlass von Hedy Pfundmayr, dem Theatermuseum Wien, dem Archiv Setzer-Tschiedel/IMAGNO und dem Harry Ransom Center (The University of Texas at Austin).

Die gleichnamige, interdisziplinäre Publikation, die zur Ausstellung erscheint, beleuchtet die Konzentration auf Hände als vielfältiges Netz von Verweisen und Anknüpfungspunkten in der Wiener Kunst-, Tanz- und Lesbenszene der 1920er Jahre.

http://kurier.at/kultur/fotografie/wiener-photoinstitut-bonartes-widmet-sich-dem-tanz-der-haende/47.308.340
Kuratiert von Monika Faber und Magdalena Vukovic, unter Mitarbeit von Andrea Amort und Ines Rieder.


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