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Das Ballett der Oper Graz tanzt in einer Choreographie von Beate Vollack, begleitet von Goran Kovačević (Akkordeon) und Ivan Oreščanin (Gesang).

Tanzabend von Beate Vollack

Beim klassischen Tango führt der Herr die Dame nur mit seinem Körper. Sie lehnt sich an ihn und folgt seinen Signalen von Schulter, Brust, Becken, Beinen und Knien. Genauso führt Ballettdirektorin Beate Vollack die Tänzerinnen und Tänzer, das Akkordeon sowie eine Stimme und die Zuschauer durch diesen speziellen, sehr intimen Abend. Dabei übernehmen die Stimme und das Lied die Leitung und werden somit auch zum Körper, der die jeweilige Richtung angibt. Das Akkordeon bildet nicht nur die Basis, sondern legt auch den Klangteppich aus, auf dem sich die Tänzerinnen und Tänzer im Rhythmus wiegen oder wehren. Aber das Instrument vermag viel mehr, als Tempo und Stimmung der 13 Tänze vorzugeben oder den Gesang nur zu begleiten. Es ist, wie auch die Stimme des Sängers, immer Teil des Ganzen, und beide werden im Laufe des Abends selbst zu Tänzern.
Bei aller Liebe zum Tango ist aber das ,z‘ im Titel nicht zu überlesen. Es macht aus Tango eine Aufforderung an den Tanz, bei dem durch den Körper die Gefühle und Stimmungen eindrücklich übermittelt werden und uns somit tiefer berühren als bloße Worte. Bewusst wurde das klassische Rufzeichen für das Ende des Titels gewählt. In diesem Fall steht es nicht nur für Ausruf oder Aufforderung, sondern besonders auch für den ewigen Wunsch nach der Unvergänglichkeit des Tanzes, der immer weitergeht, sich jeweils neu entdeckt, variiert und niemals endet.
Go, Tanz! Go!