Diverses

Tag des Denkmals / 40 Jahre gelebte Utopie - Führungen durch das Gelände und Begleitausstellung


1. Teil: Das Areal
Der erste Teil der Ausstellung beginnt mit der Basis: Mit der Lagebeschreibung und den landschaftlichen Veränderungen, dem Reise- und Handelsverkehr an der östlichen Stadtgrenze von Wien sowie den Anfängen des ersten Schlachthauses in St. Marx. Anhand von historischen Stadtplänen wird die Industrieentwicklung in der Gegend um Erdberg und Simmering veranschaulicht und führt zur Errichtung des neuen städtischen Schweineschlachthauses in St.Marx 1908, dessen Betrieb ab 1910, dem Arbeitsalltag und dessen Abläufe sowie die Bombentreffer im Zweiten Weltkrieg und dem Wiederaufbau.

2. Teil: Der Widerstand
(Interne Bemerkung: Bezug zu den Arbeiteraufständen Februar 1934 ist noch zu klären)
Die Spontan-Besetzung der ehemaligen Kontumazanlage, dem späteren Auslandsschlachthof an der Döblerhofstraße, initiiert durch die Festwochen Arena im Sommer 1976, wurde durch zahlreiche Künstler und Konzertbesucher unterstützt. Die Forderungen nach einem kulturellen Freiraum abseits der Wiener Hochkultur der 1970er Jahre waren laut, die Verhandlungen zäh und die Enttäuschung über den Abriss groß.
ZIB-Beiträge des Orf, Plakate, Fotos, Briefe, Zeitungsartikel und Kundgebungen illustrieren eine kurze und engagierte Zeit des Widerstands in der Subkulturszene der 70er Jahre in Wien.

3. Teil: Der Verein
Die Entstehung der heutigen Arena begann mit einem Alternativangebot der Stadt Wien und dem Umzug 1977 in den damaligen, aufgelassenen, benachbarten Inlandsschlachthof am Franzosengraben - dem heutigen Veranstaltungsgelände. Seitdem hat sich der Verein stetig entwickelt und engagiert sich bis heute für zahlreiche künstlerische, kulturelle und soziale Projekte. Ob spektakuläre Sportveranstaltungen, gewaltige OpenAir-Konzerte, politisches Theater oder soziales Engagement, - die Arena ist nach wie vor lebendige Vielfalt.
Gezeigt werden Fotos unter anderem vom Zustand zur Zeit des Umzuges, den Umbauten und der Entstehung der OpenAir-Wiese, den Innenräumen und alte Plakate.


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