Klassik

Tag der Wiener Symphoniker


Bereits seit 1946 sind die Wiener Symphoniker jeden Sommer das „Orchestra in Residence“ der Bregenzer Festspiele. Dort treten sie nicht nur als Opernorchester beim Spiel am See und bei der Oper im Festspielhaus in Erscheinung, sondern sind auch mit mehreren Orchesterkonzerten im Programm des Festivals vertreten.

Die Wiener Symphoniker präsentierten sich erstmals im Oktober 1900 im Musikverein Wien der Öffentlichkeit. Heute so selbstverständlich im Repertoire verankerte Werke wie Anton Bruckners Neunte Symphonie, Arnold Schönbergs Gurre-Lieder, Maurice Ravels Konzert für die linke Hand und Franz Schmidts Das Buch mit sieben Siegeln wurden von den Wiener Symphonikern uraufgeführt.

Im Laufe seiner Geschichte prägten herausragende Dirigentenpersönlichkeiten wie Bruno Walter, Richard Strauss, Wilhelm Furtwängler, Oswald Kabasta, George Szell oder Hans Knappertsbusch den Klangkörper. In den letzten Jahrzehnten waren es insbesondere die Chefdirigenten Herbert von Karajan, Wolfgang Sawallisch, Carlo Maria Giulini, Georges Prêtre und Fabio Luisi, die das Klangbild des Orchesters formten.

Bei den diesjährigen Bregenzer Festspielen feiert Philippe Jordan mit Brittens War Requiem seinen inoffiziellen Einstand als neuer Chefdirigent der Wiener Symphoniker. Die Wiener Symphoniker absolvieren pro Saison über 150 Konzert- und Opernauftritte, wovon die Mehrzahl in Wiens renommierten Konzerthäusern Musikverein und Konzerthaus stattfindet. Zusätzlich wirken die Wiener Symphoniker seit 2006 bei zahlreichen Opernproduktionen im Theater an der Wien mit und unterstreichen damit ihre herausragende Stellung im Musikleben Wiens.

Ensembles mit Mitgliedern der Wiener Symphoniker spielen für Sie verschiedenste Werke der Musikgeschichte und laden zum Zuhören und Verweilen ein. Erstmalig werden auch Workshops für Kinder angeboten.

In und um das Festspielhaus - Eintritt frei!


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