Klassik

Tabea Mitterbauer, Gesang, Filip Anic, Klavier


Tabea Mitterbauer, Gesang
Filip Anic, Klavier

Christa Ratzenböck, Mezzosopran
Martin Achrainer, Bariton
Maki Namekawa, Klavier

Programm:
Hugo Wolf (1860-1903) Italienisches Liederbuch

Das wohl erfolgreichste Werk Hugo Wolfs ist auf das Mit- und Gegeneinander der Geschlechter konzentriert. Paul Heyse übersetzte anonyme, volkstümliche Lyrik aus dem Italienischen. Eine Klangrede, ein Klangdialog der Geschlechter im Streit, in der Liebe, in der Sehnsucht, in ganz direktem Ton, wie aus dem Leben gegriffen.
Ist der Inhalt, im Fall der großen Liederzyklen wie Win- terreise oder Frauenliebe und -leben an einer kontinuierlichen Grundstimmung oder gar an den Verlauf einer erzählerischen Handlung gebunden, nimmt die Abfolge der italienischen Lieder eine vollkommen freie, nicht mit- einander korrespondierende Haltung ein. Nach der Veröffentlichung 1896 wurde bald von einem breiten Publikum bestätigt, wovon Wolf selbst zutiefst überzeugt war: Etwas absolut Neues geschaffen zu haben.
(Christa Ratzenböck)


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