Vortrag

Symposium: Und wenn der Krieg vorbei ist...?


Symposium - Im März 2015 jährt sich der Tag des Kreuzstadlmassakers“ zum 70. Mal. RE.F.U.G.I.U.S. stellt bei dieser Tagung die Frage: „Und wenn der Krieg vorbei ist...?“

Wenn der Krieg zu Ende ist, müssen wir lernen, mit dem Geschehenen umzugehen, es zu bearbeiten und zu verarbeiten. Gerade der Nationalsozialismus und der Holocaust haben gezeigt, wie schwierig dieser Prozess ist. Wie wurden Nationalsozialismus, Kollaboration, Widerstand und Judenverfolgung aufgearbeitet, immer wieder neu interpretiert, umgeschrieben oder tabuisiert?

Wenn der Krieg vorbei ist, dann gehört der Demokratieaufbau zu den Standardstrategien der Siegermächte oder heute eben der internationalen Staatengemeinschaft. Welche Maßnahmen müssen gesetzt werden, damit eine Gesellschaft wieder funktionieren kann?

Eine Veranstaltung er burgenländischen Volkshochschule.

Mahnmal Kreuzstadl
Der wegen seines kreuzförmigen Grundrisses so genannte Kreuzstadl des ehemaligen Meierhofes des Gutes Bátthyány ist heute nur mehr als Ruine erhalten und Symbol für eines der grausamsten Verbrechen während der NS-Zeit und für die Verdrängung nach Kriegsende.
Das Mahnmal erinnert nicht nur an die in der Nähe des Kreuzstadls ermordeten ungarisch-jüdischen Zwangsarbeiter, sondern steht auch stellvertretend für eine überregionale Gedenkkultur. Dies vor allem vor dem Hintergrund, dass in vielen größeren und kleineren Orten entlang der Grenze, teils auch auf ungarischem Gebiet, Menschen bei Schanzarbeiten für den Südostwall oder auf den so genannten Todesmärschen ermordet worden sind.


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