Klassik

Symposium Karo


Das Symposium ist eine Gruppe von sieben MusikerInnen, die im Todesjahr August Ernst Stramms durch ihre Interpretation dieses Meisters der Wortkunst, des reinen Gefühls zueinander gefunden haben. Die Dichtung August Ernst Stramms, so heißt es, schreit nach der Verlebendigung durch den Vortrag, sie will nicht gedruckt, gelesen, sondern gesprochen werden.

Esad Halilovic (Schlagzeug), Clemens Wratschko (Violine, Gitarre, Effekte), Martin Schwalb (Violine, Viola, Effekte), Christian Müller (Bassklarinette, Klarinette), Martin Urschitz (Bass), Vesna Tušek (Stimme) und René Karauscheck (Stimme, Ukulele)

Symposium Karo – Expressionismus – August Ernst Stramm
Das Symposium ist eine Gruppe von sieben MusikerInnen, die im Todesjahr August Ernst Stramms durch ihre Interpretation dieses Meisters der Wortkunst, des reinen Gefühls zueinander gefunden haben. Die Dichtung August Ernst Stramms, so heißt es, schreit nach der Verlebendigung durch den Vortrag, sie will nicht gedruckt, gelesen, sondern gesprochen werden:
‘Wie der Rhythmus der musikalischen Melodie nicht ihr Takt und ihr Tempo ist, sondern jenes Schreiten der Töne, das nur die Seele wahrnimmt, so ist der Rhythmus der Wortkunst dieses Schreiten von Wort zu Wort, dieses Wägen von Wort gegen Wort, dieser Reichtum der Beziehungen, in denen ein Wort zum anderen und allen steht. Kein logischer Zusammenhang, kein grammatikalisches Band knüpft die Worte zur Kunst zusammen’
(Rudolf Blümer, August Ernst Stramm. Zu seinem zehnten Todestag. Gefallen am 01.09.1915).

Wir haben diesem fast vergessen Künstler, dem von 1912 bis 1915 nur wenige Schaffensjahre vergönnt waren, einen Großteil des Programms gewidmet. Jakob van Hoddis ‘Weltende’ und Iwan Grolls ‘Wald’, Trakl, Ingeborg Bachmann und eigene Lyrics runden das Programm ab


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