Vortrag

Symposion Bruckner-Dimensionen


Die „Bruckner-Dimensionen“ eröffnen einen faszinierenden Einblick in die Welt der kreativen und handwerklichen Arbeitsweise von Anton Bruckner. Sowohl KennerIinnen als auch MusikliebhaberIinnen schätzen das jährliche Brucknertage-Symposion, welches rituell an Nachmittag vor dem abendlichen Symphoniekonzert stattfindet.

Im prunkvollen Ambiente des Altomonte-Saales lassen uns heuer zwei namhafte Brucknerforscher an ihrem fundierten Wissen über den Meister und seine Arbeitstechnik teilhaben: Benjamin Korstvedt (USA) eröffnet in seinen Referat „Telling the whole story“ neue Erkenntnisse und Zusammenhänge innerhalb der nahezu unüberschaubaren Fassungsvielfalt der Vierten Symphonie. Ben Gunnar Cohrs (D) erneuert anhand jüngster Sensations-Funde aus Bruckners eigenen bislang unbekannten handschriftlichen Materialien der VI. die Frage, ob Bruckners „Aschenputtel“ Symphonie, historisch von den wesentlich berühmteren Schwestern V. und VII. umrahmt, auch heute noch als unterschätztes Stiefkind gelten kann und darf.

Das Symposion ist kein akademischer Diskurs, sondern im Gegenteil eine allgemein verständliche lebendige Wissensvermittlung. So münden auch heuer die Vorträge wieder in eine Diskussion zur Gelegenheit, den weltweit führenden Autoritäten der Brucknerforschung persönliche Fragen zu stellen. Musikwissenschaft zum Anfassen.

INTERPRETEN
Benjamin Korstvedt (USA)

Ben Gunnar Cohrs (DEU)

Michael Wruss Moderation

PROGRAMM
Benjamin Korstvedt (USA) "The Path to the 'Homeric Seas': on Bruckner's symphonic style, ca. 1880."
Ben Gunnar Cohrs (DEU) "Bruckners Sechste: Wirklich kein Stiefkind mehr?"


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