Vortrag · Literatur · Ausstellung: Wissen

Swetlana Alexijewitsch & Julya Rabinowich


Rund eine Million Frauen haben im Zweiten Weltkrieg in der Roten Armee gekämpft, aber ihr Schicksal ist nirgendwo festgehalten. Swetlana Alexijewitsch, Trägerin des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels 2013, hat die Erinnerungen dieser Frauen aufgezeichnet und gibt ihnen damit erstmals eine Stimme.

Frauen schildern die unheroische Seite des Krieges, die üblicherweise in Erzählungen und Erinnerungen ausgeblendet wird. Entstanden ist ein zutiefst bewegendes, unsentimentales und doch fast lyrisches Dokument.

In gemeinsamer Lesung mit Swetlana Alexijewitsch lenkt die in Österreich lebende Schriftstellerin Julya Rabinowich in bisher nicht veröffentlichten Texten den Blick auf das heutige Schicksal von Frauen in den ehemaligen Sowjetrepubliken.


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