Tanz

Swaying


swaying ist ein neuer Raum mit Zeitfenstern für tänzerische und diskursive Propositionen zu inklusivem Tanz mit interdisziplinären, multimodalen Bündnissen. Aufbauend auf zirkulärem Call and Response, ruft swaying Geister samt Körpern, die an den Grenzbereichen der Vorstellung von Intaktheit und Befähigung arbeiten, die vorgegeben und unverrückbar erscheinen. Und Platz schaffen möchten. swaying ist eine vielstimmige Manifestation, die über ihre Positionen eine Komplizenschaft der Verschiedenheit vorschlägt und mögliche Allianzen eingeht.

Die Körper, die wir riefen ...

"Als Tanzende und Performende sind wir sichtbar mit unseren Körpern, zurückgeworfen auf Begehren und Begrenzung. Wir sind jedoch nicht nur auf einer individuellen Ebene auf diesen Körper zurückgeworfen, sondern auch auf jene der Vorstellung. Diese Vorstellung ist ein kollektiver Prozess, der mit dem Theater, der Kunst, den Bühnen in ständigem Dialog steht. Als Tanzende und Performende werfen wir unsere Körper zurück in diese Ökonomie der Vorstellung, die nach Körpern ruft, die wir begehren. Mit dem Projekt swaying etablieren wir ein kommunizierendes Gefäß, das die Vorstellung von ästhetischer Wahrnehmung, künstlerischem Ausdruck und körperlicher Imagination im zeitgenössischen Tanz vorantreiben will."

Es ist der (Neu-)Beginn einer Kommunikation zu inklusivem Tanz entlang tänzerischer wie diskursiver Ausrichtung, die im Wesentlichen als ein zirkulärer Call and Response formuliert ist. Performances und Tanz von KünstlerInnen, mit und ohne körperliche/geistige Einschränkungen, sowie performativ erweiterte Formen der Diskursproduktion, die es verstehen, Verbindungen zu Wissensfeldern wie Queer und Disability Studies herzustellen, sowie Netzwerkarbeit und Austausch über künstlerische Praxen inklusiven Tanzes sind die Grundpfeiler des Projektes. In diesem Sinne ist die Methodik des Call and Response auch eine Aufforderung an eine kollektive „Responsibility“ – eine Verantwortung, dieses Feld wieder und wieder zu eröffnen. swaying fördert in seiner Anlage eben diese Response-Ability, ein Grenzland, das den Tanz von "radikal differenten Körpern" in die Mitte seiner Betrachtung stellt, von der aus sich neue Perspektiven auf Körper, Tanz und Kunsttheorie entwickeln.

KALENDER






DO 26. FEB
20.30 h in TQW / Halle G
Ein Doppelabend im Rahmen von SWAYING

MICHAEL TURINSKY
heteronomous male

JURIJ KONJAR
Goldberg variations






FR 27. FEB
18.00 h in TQW / Studios

TAB
temporarily abled bodies






SA 28. FEB
20.30 h in TQW / Halle G

SWAYING
time and desire



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swaying Gesamtkonzeption:
Vera Rebl und Michael Turinsky, unterstützt von Guido Reimitz, Cornelia Scheuer und Elisabeth Löffler

swaying Wien:
KÜNSTLERISCHE LEITUNG: Frans Poelstra, Vera Rebl, Jurij Konjar, Andreas Schreiber
DRAMATURGIE: Gabrielle Cram, Michael Turinsky
PERFORMERINNEN: Doris Arztmann, Marty Huber, Jurij Konjar, Barbara Kraus, Elisabeth Löffler, Elisabeth Magdlener, Frans Poelstra, Vera Rebl, Cornelia Scheuer, Andreas Schreiber, Stefanie Strubreiter, Michael Turinsky und MusikerInnen der Improvisationsklasse der Anton-Bruckner-Privatuniversität u.a.
COMPAGNIE-PARTNER: Cie A.D.A.M. / DanceAbility
ORGANISATIONSPARTNER: Tanzquartier Wien


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