Literatur · Klassik

Suyang Kim & Franz Schuh


Leben, Lieben, Sterben und Lachen: Diesen elementaren Themen widmen sich die Pianistin Suyang Kim und der Philosoph und Schriftsteller Franz Schuh mit ausgewählten Werken der Musik und der Literatur.

Auf dem Programm stehen Gedichte von Johann Wolfgang von Goethe bis Friedrich Hölderlin, von Heinrich Heine bis Bertolt Brecht, von Rainer Maria Rilke bis Ingeborg Bachmann u.a... – In besonderer, berührender und intensiver Weise sind Betrachtungen zu den Themen auch in den Klavierstücken von Janáček, Liszt/Schubert/Schumann und Saint-Saëns/Liszt/Horowitz formuliert.

SUYANG KIM SPIELT:

Leoš Janáček: Die Ahnung, aus Sonata 1.X.1905

Franz Schubert / Franz Liszt: Mädchens Klage

Franz Liszt: Liebestraum Nr. 3

Robert Schumann / Franz Liszt: Widmung

Camille Saint-Saëns / Franz Liszt / Vladimir Horowitz: Danse Macabre

Suyang Kim wurde in Kyoungju/Südkorea geboren. Sie studierte an der Kyonghee Universität in Seoul Konzertfach Klavier und anschließend an der Anton Bruckner Privatuniversität, wo sie ihre Diplomprüfung mit einem Debüt am Brucknerhaus verbinden konnte. Danach studierte sie Klavier-Kammermusik bei Till Alexander Körber und schloss mit Auszeichnung ab. Sie erhielt zahlreiche Preise und Auszeichnungen, z.B. den Pasticcio-Preis von Ö1, Spezialpreis des Bösendorfer-Stimpendiums, Preise beim Wettbewerb „Das Podium“ in Linz. Suyang Kim spielt als Solistin und in verschiedenen Kammermusikformationen. Ihre Konzertauftritte führten sie nach Seoul, Ulsan/Südkorea, Nishnynowgorod, Madrid, Luzern, Wien, Linz, Hall in Tirol, Schloss Goldegg, Festwochen Gmunden, Salzburg und ins Schloss Traun.

FRANZ SCHUH LIEST:

Gedichte über leben, lieben, sterben, lachen

Franz Schuh, Schriftsteller und Philosoph. 1947 in Wien geb. Buchautor und Kritiker; Kolumnist, u. a. für DIE ZEIT, Neue Zürcher Zeitung und Literaturen. 1976-1980 Generalsekretär der Grazer Autorenversammlung. Bis 1993 Redakteur der Zeitschrift wespennest. Lehrbeauftragter an der Hochschule für angewandte Kunst in Wien. Zahlreiche Auszeichnungen, u. a.: Österreichischer Staatspreis für Kulturpublizistik (1985), Jean-Améry-Preis für Essayistik (2000), Preis der Leipziger Buchmesse in der Kategorie Sachbuch/Essayistik (2006), Essay-Preis Tractatus des Philosophicum Lech (2009), Goldenes Verdienstzeichen des Landes Wien (2009). Veröffentlichungen, u. a.: Der Stadtrat. Eine Idylle (1995), Schreibkräfte. Über Literatur, Glück und Unglück (2000), Schwere Vorwürfe, schmutzige Wäsche (2006), Hilfe! Ein Versuch zur Güte (2007), Memoiren. Ein Interview gegen mich selbst (2008), Der Krückenkaktus (2011), Sämtliche Leidenschaften (2014), Über Kulturpublizistik (2014).


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