Kunstausstellung

Suse Krawagna/ Franco Kappl


Museum Moderner Kunst Klagenfurt

9020 Klagenfurt, Burggasse 8 / Domgasse

Do., 27.05.2021 - So., 29.08.2021

Mo: Geschlossen
Di: 10:00 - 18:00 Uhr
Mi: 10:00 - 18:00 Uhr
Do: 10:00 - 19:00 Uhr
Fr: 10:00 - 18:00 Uhr
Sa: 10:00 - 18:00 Uhr
So: 10:00 - 18:00 Uhr

Das Museum Moderner Kunst Kärnten präsentiert eine Ausstellung, in der zwei hervorragende österreichische Positionen aktueller zeitgenössischer Malerei vorgestellt werden. Beide zählen zur selben Generation, beide sind in Klagenfurt geboren, Suse Krawagna 1964 und Franco Kappl 1961.

Beide haben in den 1980er-Jahren an der Akademie der bildenden Künste in Wien bei Professor Arnulf Rainer und anschließend, ab 1988, am Royal College of Art in London studiert. Heute leben und arbeiten beide Künstlerinnen in Wien und zeitweilig in Kärnten. Bildnerisch bewegen sich beide Malerinnen im Bereich des Abstrakten. Suse Krawagnas Werke, die sich einer reduktiven, minimalistischen Sprache bedienen, sind inspiriert durch visuelle Phänomene der Gegenstandswelt, durch Eindrücke, die am realen Gegenüber gewonnen werden und die, isoliert am Terrain der Leinwand, in abstrakten Kompositionen seriell entwickelt, zu autonomen malerischen Werken avancieren.

Franco Kappl bewegt sich malerisch im gestisch-abstrakten Feld, das von vorne herein, ohne jede Beziehung zu gegenständlichen Dingen, an ausschließlich bildnerischen Kategorien orientiert ist. In den Ergebnissen – die sich grundsätzlich durch ihre Unikalität auszeichnen und sich rein formal-ästhetisch deutlich voneinander unterscheiden – treffen die beiden unterschiedlichen künstlerischen Ansätze auf der inhaltlichen Ebene, in der Erprobung der vielfältigen malerischen Möglichkeiten von Farbe und Form und der Exploration des Verhältnisses von Figur und Grund sowie von Fläche und Raum in unterschiedlichen Strategien von Konstanz und Varianz, dennoch wieder zusammen. Die Ausstellung soll einen umfassenden Überblick über das Schaffen beider Kärntner Künstler*innen vermitteln sowie die einzelnen Positionen für sich eindrücklich in ihren Charakteristiken und Spezifika darstellen und – im Gegenüber mit dem Differenten konfrontiert – unterstreichen.