Vortrag

Suizid – Tabuthema mitten in der Gesellschaft


In der Vortragsreihe "Am Puls" lassen renommierte WissenschafterInnen und ExpertInnen Sie erleben, was Wissenschaft wirklich kann. Für die Verbesserung unser aller Alltag genauso wie für die Lösung der großen Herausforderungen unserer Zivilisation. Bereits seit dem Jahr 2007 läuft die Reihe unter großem Publikumsinteresse sehr erfolgreich und greift dabei immer neue und stets aktuelle Themen auf.

Gleichzeitig dient Am Puls auch als Angebot an VertreterInnen der Forschung, sich mit den Bedürfnissen einer aktiv interessierten Öffentlichkeit enger vertraut zu machen. Der Wissenschaftsfonds FWF veranstaltet die Am Puls-Serie in Kooperation mit der Wiener Agentur für Wissenschafts-Kommunikation, PR&D – Public Relations für Forschung & Bildung.

Links zu den Veranstaltern: www.fwf.ac.at, www.prd.at

Die Veranstaltungsreihe Am Puls wird barrierefrei durchgeführt und bietet am Veranstaltungsabend das Service eines Gebärdensprach-Dolmetsch-Dienstes.

Vortragende:

Prof. Thomas Niederkrotenthaler
beleuchtet die Rolle der Medien bei Suizid-Gefährdung: Einerseits können sie, wie er ausführt, gesellschaftliche Stigmatisierungstendenzen verstärken, andererseits durch das Aufzeigen von Möglichkeiten des Umgangs mit Suizid-Neigung effektiv zur Suizidprävention beitragen. Aus seiner Praxis berichtet er über neueste Forschungsergebnisse zu Rollen der Medien in der Suizidprävention und berücksichtigt dabei traditionelle sowie neuere Medienformen wie Internet-Suizidforen.

Saskia Jungnikl
hat in ihrem Buch „Papa hat sich erschossen“ hautnah und unsentimental den Suizid eines nahen Angehörigen thematisiert und damit vielen Menschen Mut gemacht ihr Schweigen zu brechen. Sie beschreibt in ihrem Vortrag die Ohnmacht, die ein so gewaltvoller Tod hinterlässt, und die Schuldgefühle, Wut und Entsetzen. Außerdem redet sie darüber, wie sie mit dem Tabu rund um den Suizid umgegangen ist und wie ihre Familie gelernt hat, damit zu leben.

Um Anmeldung an Katharina Schnell unter der Rufnummer 01 / 505 70 44 oder der E-Mail [email protected] wird gebeten.


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