Pop / Rock

Suicide Silence, Thy Art is Musrder, Fit for an Autopsy


Viele der größten Kunstwerke der Geschichte entstanden auf dem Hintergrund von Trauer, Wut und überwältigender Verzweiflung, die sich als Nachwirkungen einer großen Tragödie ihrer Schöpfer äußern und Suicide Silences neues Album „You Can’t Stop Me“ ist hierbei keine Ausnahme. Viele Bands verkörpern die Idee, aus einem Unglück gestärkt hervorzugeben, doch nur wenige haben dies so intensiv erfahren, wie diese.

Wie der einst undenkbare kreative und kommerzielle Wiederaufstieg von Alice In Chains oder der klassische, legendäre und zeitlose Wegweiser, der AC/DCs „Back in Black“ ist, ist auf dem vierten Suicide Silence-Album ein neuer Frontmann im Nachklang einer Tragödie zu finden.

„You Can’t Stop Me“ dient gleichzeitig als Vorstellung von Sänger Hernan “Eddie” Hermida, und als Tribut der Verbundenheit zwischen der Band und Hermidas Vorgänger. Die Band hat den Albumtitel aus einer Sammlung von Texten gewählt, die der verstorbene Mitch Lucker hinterlassen hatte, während ihr makellos aufpolierter Sound eindeutig klarmacht, dass Suicide Silence auferstanden sind. Seitdem Suicide Silence mit dem Vorhaben, als Band weiterzumachen an die Öffentlichkeit gegangen sind, haben sie all die Emotionen der vergangenen zwei Jahre in ihren Songs verarbeitet. „Inherit the Crown“ erwähnt „The Black Crown“, während Hermida die Gelegenheit ergreift, das Vermächtnis seines Freundes zu ehren und sich gleichzeitig seine eigene Nische zu erschaffen.

Mark Heylmun und Chris Garza (Gitarre), Dan Kenny (Bass) and Alex Lopez (Schlagzeug) klingen dynamischer den je und drängen ihre Mischung aus Death Metal, Black Metal, Grind und zeitloser Dissonanz zu strukturierten, fokussierten und oftmals Groove-orientierten Tiraden voller Wut und Beharrlichkeit.


Vergangene Termine