Vortrag

Gerhard Liebenberger - Südindien


Eine Multivisions-Show von Gerhard Liebenberger.

Gerhard Liebenberger nimmt Sie bei der Premiere seiner neuen Live-Reisereportage auf Leinwand mit in ein Land der extremen Gegensätze. Die Zugreise führt u.a. zu beeindruckenden Tempelstädten, mystischen Ritualen, fliegenden Bullen und mit dem Toytrain in die kühlen Nilgiri Berge. Am Ende der Reise wird es beim Holi-Fest richtig bunt. Auch überraschend ruhige Trauminseln fernab der Hektik entdeckt er auf dieser Reise.

Wer absolute Ruhe sucht ist in Indien fehl am Platz. Hier werden Reisende sofort in das aufregende Leben gezogen oder sind plötzlich Teil eines riesigen Festes. Längst gehören Smartphones und Computer zum Alltagsleben der Inder, trotzdem kommt man schnell persönlich in Kontakt. Als Ruhepol zum quirligen Leben liegen die widerkäuenden Kühe gemütlich am Straßenrand, sie finden sogar den Weg zu manch einsamen Strand.

Der „rote Faden“ bei dieser Reise durch Südindien ist die Eisenbahn. Eines der größten Schienennetze der Welt ist das Erbe aus der britischen Kolonialzeit. Oft ist die Fahrt in der „General Class“ beengt und nervenaufreibend. In der niedrigsten Zugkategorie ist der Abenteurer in den Waggon hineingepfercht und steht stundenlang im direkten, schwitzenden Körperkontakt mit hunderten Indern. Der Blick schweift zum purpurfarbenen Luxuszug am anderen Bahnsteig. Im voll klimatisierten „Golden Chariot“ reist er dann luxuriös über das holprige Schienenband.

Indien ist ein Land der extremen Gegensätze, die Gerhard Liebenberger faszinieren. Er mag den respektvollen, direkten Kontakt mit den Menschen vor Ort und den Blick ins Alltagsleben. Er reiste insgesamt vier Monate alleine durch Indien, hauptsächlich im Zug. An Flugangst leidet er nicht, aber die Reise am Landweg und mit der Bahn bietet einen besonders nahen Kontakt zu den Menschen im Reiseland.

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