Literatur · Theater

StreitBar – Literatur gegen Hilflosigkeit? Margit Schreiner, Gertraud Klemm


Margit Schreiner
Gertraud Klemm

Moderation: Johanna Öttl

Margit Schreiner diagnostizierte 2012 in einer Rede für die gegenwärtige Zivilgesellschaft ein ‚Hilflosigkeitssyndrom‘: Kriege, Krisen und politische wie militärische Interventionen seien allgegenwärtig, der Einzelne habe nicht mehr den Überblick um Stellung zu beziehen oder gar einzugreifen. Verschärft sich dieses Ohnmachtsgefühl infolge der Klimakrise oder im ‚postfaktischen Zeitalter‘? Was bedeutet das alles für die Literatur? Kann sie als emanzipatorisches Werkzeug gesellschaftliche Zustände aushebeln? Kann sie Handlungsmöglichkeiten erproben und damit auch realpolitisch eröffnen? Kann Literatur überhaupt für oder gegen etwas eingesetzt werden? Diese Fragen diskutieren Margit Schreiner und Gertraud Klemm ausgehend von zwei Essays, die sie zum Thema verfassten.

In Kooperation mit Literaturforum Leselampe Salzburg: Dort diskutiert Margit Schreiner zum gleichen Thema am 18.3. mit Sabine Scholl. Margit Schreiners Essay zum Thema können Sie vorab am 14.3. im Spectrum der Presse lesen.

Margit Schreiner, *1953, lebt als Autorin in Gmünd. Zuletzt: Kein Platz mehr. Roman (2018) und Sind Sie eigentlich fit genug? Mehr über Literatur, das Leben und andere Täuschungen. Essay (2019).

Gertraud Klemm, *1971, lebt als Autorin und Schreibpädagogin in Niederösterreich. Zuletzt erschienen ihre Romane Muttergehäuse, Erbsenzählen und Hippocampus (2016, 2017, 2019).


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