Klassik

Streichquartett Hier


Sie gilt als Königsdisziplin des Kammermusikspiels, die Kunst im Streichquartett zu brillieren: Verlangt ist solistisch bravourös-souveränes Spiel, das sich jedoch nie zu sehr in den Vordergrund drängt, sondern ganz im Gegenteil den anderen Instrumenten respektvoll Raum zur Entfaltung bietet. Nicht umsonst arbeiten erfahrene Quartettmusiker jahrelang an einem ausgewogenen Klangbild.

Allein, "Üben" ist nicht genug, "Gestalten" ist gefragt und zu diesem Behufe natürlich auch eine sehr genau Kenntnis der Stile und ihrer Interpretationsgeschichte. Nun hat Konzertmeisterin Yukiko Imazato-Härtl drei hervorragende Kollegen aus dem Grazer Philharmonischen Orchester eingeladen – Geigerin Klara Rónai, Bratschistin Elke Chibidziura und den Cellisten Bernhard Vogl – mit ihr ein sehr klassisches und doch vielseitiges Programm zu erarbeiten.

Zu hören sein werden der Quartett-Satz, c-Moll, D 703 von Franz Schubert, das Streichquartett F-Dur von Maurice Ravel und das Streichquartett N°12, F-Dur, op. 96, das "Amerikanische", von Antonín Dvořák.


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