Tanz

Strawinski . 3D


Anfang des 20. Jahrhunderts sorgten die „Ballets Russes“ unter ihrem Impresario Serge Diaghilew für Furore, waren sie doch Anziehungspunkt für Künstler aller Gattungen, die neue Wege für die Tanzkunst suchten. Unter ihnen war Igor Strawinski, der etliche Ballettmusiken für Diaghilews Truppe komponierte. Drei dieser Werke sind nun Grundlage für Enrique Gasa Valgas Tanzabend, an dem das Tiroler Symphonieorchester Innsbruck unter der Leitung von Chefdirigent Francesco Angelico live spielen wird.

Für einen wahren Bühnenskandal sorgte Le Sacre du Printemps (Das Frühlingsopfer). Strawinski arbeitet hier über weite Strecken mit einem fiktiven „style barbare“, d. h. mit einfachen, kurzen, einprägsamen Motiven. Diese werden im Laufe der Komposition immer wieder anders akzentuiert, neu geordnet und geschichtet – und gewinnen so eine magische Ausstrahlung, die bis heute unzählige ChoreographInnen zu neuen Interpretationen des heidnischen Rituals inspiriert hat.

Parallel zu Sacre schuf der Komponist die Burleske Petruschka, in der eine Marionette zum Leben erwacht und durch das teuflische Arpeggio ihrer Sprünge die Geduld der Musiker testet. Diese zunächst als musikalische Skizze angelegte Komposition arbeitete Strawinski dann zu einem großen Tanzspiel aus.

Der Feuervogel gilt als die erfolgreichste Komposition Strawinskis. Bis heute verzaubert sie das Publikum mit der Geschichte vom Prinzen, der die Prinzessin mit Hilfe des märchenhaften Feuervogels aus den Fängen des bösen Zauberers befreit.

Musikalische Leitung Francesco Angelico

LE SACRE DU PRINTEMPS - PETRUSCHKA:

Inszenierung & Choreographie Enrique Gasa Valga

DER FEUERVOGEL:

Inszenierung & Choreographie: Pierre Wyss

Bühne Helfried Lauckner

Kostüme Andrea Kuprian


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