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© Chris Haring

Theater

Stranger than Paradise - Liquid Loft

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Die Tanzcompagnie Liquid Loft feiert mit einer neuen Inszenierung im Wiener Tanzquartier Onlinepremiere.

Körper sind belastbar, ohne Wenn, ohne Aber – nur das Und hat hier seinen festen Platz. Aber die Expressivität dieser Körper ist niemals eindeutig. Die „Wahrheit“ ist ein Feld, das viel zu weit ist, um festgelegt zu werden. Je genauer man den längst verbrauchten Begriff des „Wahren“ betrachtet, je konzentrierter man ihn dreht und wendet, desto deutlicher wird seine Unergründlichkeit. In der Arbeit von Liquid Loft wird die physische, sprachliche und musikalische Aneignung von Unvertrautem derart radikal betrieben, dass sich aus den fremden Bildern, Tönen und Gedanken ein neues Zuhause bauen lässt. Überall ist es besser, wo wir nicht sind. Die Welt: stranger than paradise. — Stefan Grissemann

Liquid Loft wurde 2005 vom Choreografen Chris Haring gemeinsam mit dem Musiker Andreas Berger, der Tänzerin Stephanie Cumming und dem Dramaturgen Thomas Jelinek gegründet. Geleitet von einer Auseinandersetzung mit Science-Fiction-Literatur und Cyborg-Theorie reflektieren die Arbeiten von Liquid Loft die Erfahrung, wie sich unsere Wahrnehmung und unsere Körper durch visuelle Medien und den alltäglichen Gebrauch von Technik verändern.
Mit dem Verfahren der Dekonstruktion und Rekonstruktion sowohl des tänzerischen Bewegungsmaterials als auch der Perspektiven körperlicher Wahrnehmung erschließt Liquid Loft immer wieder neue choreografische Handlungsfelder. Die eigenwillige Bild- und Formensprache, die unverkennbaren akustischen Bühnensets und die professionelle tänzerische Umsetzung brachten Liquid Loft internationale Anerkennung wie den Goldenen Löwen für die „Beste Performance“ bei der Biennale Venedig 2007.

Credits
Tanz, Choreografie
Luke Baio, Stephanie Cumming, Dong Uk Kim, Katharina Meves, Dante Murillo, Anna Maria Nowak, Arttu Palmio, Hannah Timbrell
Künstlerische Leitung, Choreografie
Chris Haring
Soundkonzept, Komposition
Andreas Berger
Lichtdesign, Szenografie
Thomas Jelinek
Videoproduktion, Kamera
Michael Loizenbauer
Kamera
Kurt van der Vloedt (Artvan)
Kostüme
Stefan Röhrle
Ausstattung