Theater

Stigma


Moid, eine Dienstmagd, steht zwischen drei Männern: dem Großknecht, dem Bauernsohn und Jesus Christus. Gegen das aufdringliche Werben der beiden ersten wehrt sie sich standhaft. Als sie eines Tages die Wundmale Christi empfängt, wirkt sie Wunder an Kranken und wird zu einer bestaunten Touristenattraktion.

Der Bauernsohn erscheint eines Nachts mit einer Teufelsmaske, schlägt Moid bewusstlos und vergewaltigt sie. Die Magd gerät nun in die Mühlen von Wissenschaft, Kirche und Gesetz.

Moid, die sich keiner Schuld bewusst ist, glaubt einen Alptraum gehabt zu haben und wird von einem Professor der Medizin des Betrugs bezichtigt, als er eine Schwangerschaft feststellt. Der ebenfalls anwesende Monsignore führt einen Exorzismus durch. Doch mit den Folgen hat niemand gerechnet.....

"Stigma" geht unter die Haut und wird zum Plädoyer für die Außenseiter der Gesellschaft. Theater voller Leidenschaft, das in die Herzen der Zuschauer trifft.

„Es geht um Eros, um echte- und Scheinheiligkeit, Liebe, Hingabe, Gier, Tod und Teufel - und ein Kasperle-Theater ist das Ganze stellenweise auch, weil manche Dinge über unser Fassungsvermögen gehen und nur im Lachen zu ertragen sind, auch wenn es einem im Hals stecken bleibt.“ (F. Mitterer)

Es spielen: Anna Sophie Krenn, Birgit Wolf, Raphael Cisar, Manuel Dragan, Alois Frank, Martin Gesslbauer, Johannes Kaiser, Felix Kurmayer und Rudi Larsen

Regie: Marcus Strahl
Bühne: Sam Madwar
Kostüm: Babsi Langbein


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